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Es geht hier um mehrere vernünftig Menschen/ Freunde die einen heiden Spaß daran haben Zweiräder zu pressen, ob im Gelände auf der Rennstrecke oder bei Straßenrennen, es geht immer dahin wo es abgeht. Wenn ihr wirklich noch mehr wis

sen wollt dann könnt ihr es hier erfahren!

lasted update @ 08.11.2008


News:powerfull.de

Hier findet ihr verschiedene Neuigkeiten und weitere Bekanntmachungen.

die.News:

21.04.2010

1000 km Hockenheim

Irgendwann mal in Oschersleben habe ich Jens Hebisch mit seiner KTM bei einem Fotoshooting kennen gelernt und die ersten belanglose Worte mit ihm gewechselt.


Ab und an traf ich ihn dann auf irgendwelchen Rennstrecken, aber mehr als ein Hallo im vorbeigehen kam dabei nicht heraus. Seinen Freund und Schrauber OBI nahm ich dabei überhaupt nicht wahr. Schade drum, ich sollte die Augen offener halten bei meiner Rumstolperei durchs Leben.


Im letzten Jahr in Fishtown ergab es sich, dass Jens mit verheulten Augen vor der Einschreibung stand, weil er mit der Speed Triple keinen Start für die Open-Klasse bekam, da diese schon bis auf den letzen Mann ausgebucht war.

Ich stand mit ebenfalls verheulten Augen hinter ihm in der Schlange um meinen Transponder abzugeben, da ich für meine dritte Klasse, in der ich starten wollte, die Open, keine Moped gefunden hatte.


Er hat dann einfach meinen Platz bekommen und sich, wie die meisten wissen, nach dem Training mit gebrochenen Wirbeln in der Klinik wieder gefunden, in die ich am nächsten Tag auch liegend transportiert eincheckte.


Dort reifte dann der Plan, mal was zusammen zu machen, wenn wir wieder fit sind. Bei Jens sollte es bis eine Woche vor Ostern dauern, bis er wieder auf ein Moped klettern konnte.

Merlin, jetzt 14 Jahre alt und letzten Sonntag frisch konfirmiert, wollte mich begleiten zum Speer Training mit Jens für die 1000km. Wir kamen aber nur bis zu Hubi, wo wir übernachteten. Dort realisierte Merlin, dass Hubi am nächsten Tag gleich zwei Crosspisten nacheinander schrubben wollte.

Plötzlich war ihm unsere Wahlverwandschaft vollkommen latte, und die Möglichkeit in Hockenheim im öden Fahrerlager seine Runden mit der 100er Honda zu drehen, löste leichten Ekel in ihm aus. Er wollte Hubis Adoptivkind werden und mit ihm die Crosspisten schrubben. Hubi wurde somit noch mal stolzer Vadder….


Ich traf mich früh mit Jens und Obi im verregneten Hockenheim. Gert vom T5net, der die ganze Geschichte leitete und auch den finanziellen Hintergrund stellte, war auch schon vor Ort.

Der Tag war ekelig nass und kalt, wir schrubbten die Contis im Regen und gewöhnten uns an die speziellen Bedingungen in Hockenheim. Für meine langen Füße baute Obi ein kleines Blech an die linke Fußraste, da ich immer beim Reinrollen den Schalthebel leicht berührte und der sensible Triple damit im Leerlauf vor sich hin dümpelte.

Jens rollte sich nach elend langer Abstinenz vorsichtig ein. Man konnte spüren, wie emotional dieser Roll out für Jens und Obi war.

Wir konnten bei dem elend kalten Sickwetter nicht wirklich was probieren und rollten einfach unsere Turns ab. Andere wollten mehr… Noch nie habe ich so viele Kisten mit dem Schandkarren zurückkommen sehen.

Ostern zum Rennen sollte es besser werden.

Karfreitag auf der Fahrt nach Hockenheim war Freude und große Trauer zugleich mit an Bord.

Zum einen ist es schön, mit neuen Leuten zusammen Vorhaben umzusetzen.

Zum anderen ist es sehr traurig, mit dem Partner, mit dem ich in den letzten Jahren die 1000km, die TTs und viele andere Aktionen umgesetzt habe, nicht mehr fahren zu können.

Kein Fahrtbier auf dem Weg nach Hockenheim, kein Schöni, der sich so über dieses und jenes seine ganz ureigenen Gedanken gemacht hat. Kein Freund, mit dem ich mich ohne Absprache verstand, der abends so lange den Zapfhahn bediente, so mit der Klappliege kämpfte, bei dem klar war, dass er wohl nicht um 8h, oder schon überhaupt nicht eine halbe Stunde vorher zum Heizdecken einstöpseln in der Box auftaucht. Wo einfach klar war, dass ich um 8h losfahre, weil sonst keiner von uns losfährt.

Der mit einer Fahne von 5 Meter Länge, genau um 8,55h, 5 min bevor bei unserer Wunderlich-BMW der Tank leer ist in der Box eintorkelt, um das Moped mit vollem Tank wieder in  den Kampf zu werfen. Der nicht parat saß, weil ich evtl. zwischendurch mal reinkommen könnte.

Der dann mittags im schnellen Rechtsbogen vor der Mercedes, mit immer noch ein wenig Restblut im Alkohol auch einfach mal vergessen hat, dass die BMW auch rechts einen Zylinder hat.

Der Schöni hat gefehlt in Hockenheim, nicht nur mir.

Ohne das Schöni gegangen ist, wäre ich in diesem Jahr wohl nicht mit Jens die 1000km angegangen. Wir hätten was zusammen gemacht. Aber vielleicht irgendwo und irgendwas anderes.

Die Welt ist rund und bunt, die Erde und die Zeit drehen und gehen weiter. Schöni ist weitergegangen und hat den Sprung ins Irgendwo gewagt.


Wir sind hier geblieben und haben zusammen 1000km Motorrad gefahren.

Wir haben uns irgendwie auch nicht abgesprochen, sind abends unsere eigenen Wege gegangen. Obi war mit mir unterwegs und das war gut. Jens brauchte sich selbst.

Für die beiden war es auf ihre Weise wohl ebenso emotional wie für mich.

Schön, dass wir das zusammen ausleben konnten.

Wir haben einen großartigen Tag zusammen erlebt. Jens hat nach seinem schlimmen Abgang in Fish das Moped einfach wieder geschrubbt. Großes Publikum den ganzen Tag über in der T5net Box. Viele sind gekommen, ihm dabei die Daumen zu drücken. Riesige Erleichterung am End, als der Triple zwar aus der letzten Rund nicht zurückkam, es aber nur an 1.44€ für einen lausigen Liter Sprit lag.

Ich habe viele neue Leute kennen gelernt. Habe eine klasse, hochmotivierte Crew schätzen gelernt. Habe eine Freundschaft, ähnlich wie sie mich mit Schöni verband, bei Jens und Obi gesehen und sage Danke, dass ich dran teilhaben konnte.

Einen sehr schönen Bericht über die 1000km von Jens geschrieben findet ihr unter

www.triplespeed.de

Fritz


21.01.2010

Zum Festival Italia und dem Biketoberfest, beides in Oschersleben, wurde
Fritz von Matze angesprochen, seine einzigartige Monster S4R dort
auszuführen. Meinen Dank an dieser Stelle noch mal an Bundy und Hajo, die im
letzten Jahr beide abgewunken hatten. Momentan wird für das schwarze
Schätzchen noch eine Magnesiumschwinge  organisiert, um die geballte Ladung
Druck auf den Boden der geliebten Börde zu bekommen. Ostfriesische Kinder
sind in den der Küste vorgelagerten Magnesiumminen damit beschäftigt, das
Magnesium aus dem Abraum der oft mit Knäckebrotresten kontaminierten
Substanzen zu sieben, um so an genügend Rohmagnesium für den Guss der
Schwinge zu kommen. Ducati Berlin kümmert sich derweil um die technische
Vorbereitung des fetten 999R Triebwerks, um zu gewährleisten, dass die
schwarze Schönheit auch dann Lebenszeichen von sich gibt, wenn es von ihr
erwartet wird.

Im letzten Jahr konnte das Monster zu1.36er Zeiten bewegt werden, bevor es
dann seinen finalen Einsatz verweigerte, bei dem ihm eine hohe 1.34 entlockt
werden sollte.


21.01.2010


Nach elenden zähen und nicht immer fairen und teilweise nach Mobbing
stinkenden kriegsähnlichen Intrigen ist es nun raus. Der joote Jong Stefan
Merkens fährt auf einer von Merkens Motoren Technik in Perfektion
aufgebauten CB 1100 F Super Bolle die Saison 2010 in der Classik Superbike
Meisterschaft.

Damit er endlich den Spielkameraden bekommt, den sich dat Tinchen und der
Peter (Stefans Eltern) schon sooo lange für ihren Sohn wünschen, hat Fritz
alle Termine in USA, Asien und den UAE abgesagt und will sich voll und ganz
auf die Kämpfe  mit Stefan konzentrieren. Kawa-Jürgen, Mitbegründer und
Mehrheitseigner von Hessisch Uganda Racing hat seine gesamte Freizeit über
Monate geopfert, um die maßgebliche Ausgestaltung des 3600 Seiten starken
Vertragswerkes voranzutreiben. Schließlich konnten sich an einer
unscheinbaren Glühweinbude auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt die
Verhandlungspartner zur Vertragsunterzeichnung treffen.

Das Team Lenden Kawasaki wird mit Fritz als Fahrer und Continental als
Reifenpartner an den Start gehen. Als erfahrenen Teampartner bei Lenden wird
Bernd Kreutzer mit am Gasgriff der zweiten Lenden-Kawa drehen. Bernd Kreuzer
hat sich als Quertreiber im Bahnsport und als Supermoto-Pilot bereits als
großer Gaskopf etabliert und wird jetzt die CSBK ordentlich aufmischen. Er
will sein geballtes Driftwissen auf die alten Eisenhaufen übertragen und
somit für spektakulärste Einlagen sorgen.

Wenn jetzt noch das zugegeben hochgesteckte Ziel, die Licher Brauerei als
Sponsor zu gewinnen erreicht würde, stünde einem durchschlagenden Erfolg in
dieser Saison nichts im Wege. Vielleicht liest aber auch ein in Hamburg
ansässiger Getränkelogistiker diese Zeilen und wir können uns die Mühe
ersparen, eine umfangreiche Pressemappe an die Macher von EVIL und Ed Hardy
Bier zu versenden!!!


16.01.2010

Motorradcamping am Knüllköpfchen

hessenschau knüllköpfchen

Fritz war vergangenes mit einer Wunderlich BMW, die Schneeketten aufgezogen hatte auf dem Knüllköpfchen. Ein Video dazu in der Tagesschau: klick.


14.12.09

Party bei Otzi

in  34621 Linsingen,
Zum Leimenhorten 1

am 16.Januar 2010

Hubi und Erich haben beim November-Enduro den Rest der Truppe vernichtend
geschlagen. Jeder hatte einen Kasten Bier mit an den Start zu bringen und in
die Mitte zu stellen, das war Vorraussetzung um überhaupt mitfahren zu
dürfen.

Nach der Veranstaltung ging die ganze Suppe in den Besitz von Hubi und
Erich. Das Bier muss nun getrunken werden, bevor es schlecht wird.

Schlafplätze sind vorhanden, warme Kleidung ist empfehlenswert.

Bei Fragen: 06628-8245 oder  0160-4176255


05.12.09

Es  ist viel passiert und trotzdem ist es ruhig auf der Seite
Die Saison mit Brüchen von Gabelstandrohren, Sprüngen von schnellen Mopeds, Brüchen von Knochen, teilweisen Brüchen von Beziehungen ist nicht beendet. Sie geht immer weiter.
Und das ist gut so. Irgendwie gibt die von John in einer schlimmen Zeit ins Leben gerufene Seite als Basisstation zum Andocken für ähnlich gestrickte Typen, eine große Energie. Powerfull, einen besseren Namen hätte es nicht geben könne.

Schöni ist gegangen, von ihm wird es wohl erstmal keine neuen Geschichten geben, er wird Geschichte.
Am Wochenende nachdem wir ihn begraben haben, sind wir alle nach Walldorf gefahren, haben das gemacht, was gut ist für den Kopf und die verweinten Augen. Was den Körper und den Geist fordert.
Wir haben uns mit Schlamm beschmissen und uns so fest auf Erde, Steine und vor Bäume geworfen, bis es blaue Flecken, Scheidenkrämpfe und Muskelkater gab. Haben uns und unsere Mopeds geschruppt.
Das tat gut, wir haben uns gespürt. Wir haben gelebt.

 

Jeder wurschtelt so vor sich hin, geht neue Projekte an, arbeitet alte ab, dreht sich im Kreis, oder entwickelt sich schnell weiter.

  • DD konnte sich den Cup nur leisten, weil Rio ihm großzügig den inkontinenten Löwen vor die Tür gestellt hat. Momentanes Hauptproblem ist der Luftdruck und die richtige Reifenmischung für seine Triple, die den täglichen Weg in die Fa. nur noch unter protestierend durchdrehend- und wegrutschenden Reifen erledigt. Sein Hausarzt Doc Scholl empfiehlt eigentlich für solche Roßtouren Regenreifen mit 2,1-2,3 bar gefahren.

    Zusätzlich hat Rio mit seiner feinen Nase im Rahmen einer ASU an DD’s Jacke
    festgestellt, dass der englische Patient fürchterlich Abgase streut und sich    dadurch bei DD die Haut schon vom Rücken pellt. Überhaupt ist es ein Unding      in Rio’s Weltbild das die Engländerinnen überhaupt noch leben. Unterm Strich    steht für Rio fest, dass all die Männer die den Cup geschruppt haben, damit       nur  Franzen den Einstieg in die GP2 finanzieren. (Schön wär’s, Franzen verballert die ganze Kohle in Bremsscheiben und Sprit für seinen Beamer und steht ständig beim Metzger um frisches Rindergehacktes für seinen ewig hungrigen Kampfdackel zu kaufen)

  • Lala macht sich seit geraumer Zeit Gedanken um einen neuen Wagen. Wagen Nr.2 hat schon vor Altersschwäche die Bremsbeläge währen der Fahrt von sch geschmissen. Er wird wohl im kommenden Jahr wieder zu seinen Wurzeln, die beim Real Road Racing im Kaufpark Wehrda liegen zurückkehren, will Fishtown gewinnen und auch sonst noch so einiges mehr.
  • Der „HUB“ der Strolch wird  immer stärker im Dreck. Hängt nur noch auf der Karre oder auf dem Rad und nimmt alles mit was es zu schruppen gibt. Mittlerweile hat er sich mit Erich als Teampartner einen unendlichen Reichtum an Bierkisten zusammengeschruppt. Die beiden sind aus eigener Kraft schon nicht mehr in der Lage, das ganze Bier selbst zu trinken und wollen deswegen in Kürze ein Fest damit in angriff nehmen.
  • Rio wirft nun endgültig den großen Rennsport hin, will alles was er hat, schön machen und auf den Boden seines Hauses ziehen, was er schon fast geschnappt hat. Außerdem will er, wenn er fertig renoviert hat in die Wasserski-WM einsteigen und dort richtig Druck machen. Dem Fritz hat er schon so viel Druck gemacht, dass er den Sportbootführerschein gemacht hat. Die beiden werden im kommenden Jahr in jeder freien Minute auf dem Silbersee oder auf Efze und Ohe zu sehen sein. Pan ziert sich noch ein wenig, sein Boot dafür rauszurücken. Sogar die großen Pläne, mit einer 700er Zabel in der Seitenwagen-WM sind vorerst auf Eis. Fritz hat striktes Verbot von Rio, weiter auf die Waffen zu ebayen.
  • Der Zauberlehrling spielt weiter sein böses Spiel, zieht im Hintergrund die Strippen, spinnt heftigst die Netzwerke. Will retten, was zu retten ist und sogar noch mehr. Schruppt sicher von allen die meisten Km/Jahr auf zwei und drei Rädern, ernährt sich fast nur noch von Pan’s Cilli-Möwen. Hat die USA bei 70° im Schatten mit ner Honda im Nullkommanix durchquert und bei den Männern mit den langen Gabeln und dicken Armen die C-Modelle mit strengen Augen für die größte C-Modell-Show der Welt bewertet.
  • Erich hat auch die USA geschruppt, allerdings mit dem Rad. Chile grad noch mit dem Mietwagen hinterher. Dann hat er sich an klapperigen Gepäckträgern und hässlichen Lenkern, die auch noch durchbrechen probiert. Nachdem er aus USA zurück war, hat er jetzt sogar einen Englischkurs am Laufen. Mit dem Hub zusammen verschruppt er im Dreck alles was kommt. Allerdings hat er beim Endurowandern etwas an Boden verloren. Im extremen Wanderground wurden kürzlich Schwächen aufgedeckt. Mit Fritz und Bär wurden kürzlich der Gletscher am Stilfsere Joch mit Schneeketten und Elektromoped geschruppt. Außerdem noch einen Höhenanstieg am Ende des Aostatals mit 3332m.
  • Der Stracki wurde unlängst mit Hinni dem Hinck und dem Fritz in der Nähe von Marburg mit einem Messrad bewaffnet durch einen Ort schreiten gesehen. Der Stracki will da nicht weiter drüber reden, was er dabei im Schilde führte. Kürzlich ist aber ermittelt worden, dass Sracki auffallend große Mengen an Rennreifen und Benzin mit seiner Transe rangeschafft hat und im Keller seines neu erworbenen Eigenheims gebunkert hat. Von Kaletsch und Dax sind ähnliche Verhalten gemeldet worden.
  • Otzi, hinter türkischem Decknamen versteckt, hat von Fritz die EXC geschnappt und beschwert sich bitterlich über den Zustand, dass keine Schlammspritzer mit ihm spielen wollen. Vielleicht könnte das ein Anlass sein, sich mit Erich’s und Hub’s Riesenmengen an Bierkisten bei Otzi zu verabreden? Es steht eh mal ein Wandertag an.
  • SS, der Supersachse macht mit spektakulären Stunts über seine eigene Halswirbelsäule auf sich aufmerksam. Der Bereich seiner vertebrae cervicales bis zur vertebrae thoracicae muss demzufolge mindestens den gleichen Dehnungskoeffizienten haben, wie seinen ungebrühten groben Würste im Rohzustand, die er von der Metzgerei Löffler in Casdorf bezieht.
  • Merlin, ein neuer Mann lebt den Aufzünd und den Schrupp wie kein zweiter in dem Alter (Portät folgt). Will immer nur schruppen, ist permanent unterschruppt und leidet in Zeiten ohne Benzin, Dreck, Speed und Gummi schwer. Wheelt im Fahrerlager des Sachsenrings unheimlich und trotz strengster Verbote durch die parkierenden Limousinenreihen, fixt kleine Ohrstöpselkinder mit seiner Religion an und setzt sie beim bösen Spiel durch die Reihen der Blechbüchsen vor sich auf den Tank der 100er Honda. Unlängst auf der MOTOFARM wurde er trotz härtester Ansagen mit einem sehr lang geratenen Jugendlichen auf dem Rücksitz von Horst’s Kinderquad beobachtet, wie er nur auf zwei Rädern, bei einem ellenlangen Drift nur Knapp an Monster-M’s Bus vorbeischruppte. Die Folgen einer von Merlin falsch Berechneten Flugbahn hätte sicherlich Strecker, unser Mann für die sensiblen Fälle mit Monster-M’s Rechtsanwaltsstab regulieren müssen. Den Tanz von Monster-M bei der Besichtigung der schadhaften Stelle an seinem wirklich ungünstig und etwas grob verkehrswidrig parkierten Bus hätten wohl einige Gäste der Veranstaltung nur ungern erlebt. Merlin hat noch kein Moped, hat sich aber den Kärcher von seiner Oma organisiert und hat alle Burner mit Schlammspritzern auf der Durchreise zum Kärchern eingeladen. Seine Mama hat einen heimlichen Brunnen im Garten gegraben, dass Wasser gibt’s für lau.

 


03.09.09

Statement Lauf 2 T-Cup

fritz binz

Start war vollkommen Kacke, ich hatte vergessen, mir ganz fest vorzunehmen, einen Superstart hinzulegen.

Peter Geh, Ulli Bonsels und Hajo haben mich geschnupft, Hellmich und Schnieders haben bei freier Fahrt sofort ein schönes Tänzchen begonnen und sich schon in der ersten Runde abgesetzt. Dadurch, dass ich durch die 2. Schikane auf der Gegengeraden keine freie Sicht hatte, kam ich nicht so gut in Schwung. Hajo, der schwarze Ritter hat auffallend stark das Tempo vor allen Schikanen verringert, sodass ich mich zusätzlich durch ihn schikaniert fühlte. Ich betete zu den Göttern des allmächtigen Aufzünd, dass sie mir den Rhythmus geben, mit dem ich den schwarzen Ritter, den roten Peter Geh und Ulli den Bonsel wegmachen kann. Nachdem mein Gebet bei den Göttern erhört wurde, ich den Rhythmus fand, versägte ich einen nach dem andern um mich dann der elenden Fleißarbeit zu widmen, Hellmich und Schnieders einzufangen, die in den gefühlten 25 Runden der Trödelei hinter dem schwarzen Ritter natürlich abgehauen waren und ihr schönes Spiel ohne mich spielten.

Runde für Runde höchster Konzentration und Präzision brachten mich dann endlich näher an die beiden. Hellmich, der sich vor der schnellen Schikane auf der Gegengeraden hinter einem zu Überrundenten anstellte(aber das absichern nach hinten komplett vergas)gab mir so kampflos die Gelegenheit sie dort alle beide wegzuhauen.

Dann schlich ich mich an Schnieders ran, der schon einen ordentlichen Abstand vor Hellmich hatte. Als Schnieders mich bemerkte, zog er noch mal etwas an, der Fuchs. Er machte keine Fehler, sichert innen gut ab, ließ sich auch nicht verwirren, wenn ich mich außen beim anbremsen der Kehren mal zeigte.

So wurde er halt erster und ich zweiter.

Frank habe ich den Pokal mit der Widmung „Megananni“ überreicht, weil er seinen Job klasse gemacht hat in den ersten beiden Cupjahren und sich mit allerhand, teilweise auch etwas wirren Fragen und Problemen rumschlagen musste.

Sabine Kain, die Frau von Pierre Kain Nr.39 hat einen Pokal mit der Widmung „ Woschtprinzessin“ bekommen, weil sie in unserer soz. Gruppe das „Chattering“ mit Inbrunst übernommen hat. Beim Finale hat sie sogar Rouladen mit Semmelklösen gekocht, da kannst du sogar Dietmar fragen, der hat nämlich ein Töpfchen zum aufwärmen am nächsten Tag mitbekommen.

Außerdem hat sie mir vor zwei Wochen, als ich auf der Durchreise spontanen Hunger bekam in 15 min. 12,800Kalorien in den Hals geschoben.


08.06.09

Bremerhavener Fischereihafenrennen Fischtown `09

t

Diesmal war Powerfull mit einem Großaufgebot in Bremerhaven,

John, Rio, Lala und Fritz bei den Supersports, Stracki und Fritz noch zusätzlich bei den Fishtown Twin&Triples.

Chris, der Wunderlich IDM Pilot ebenfalls mit der leistungsmäßig unterlegen BMW F 800S bei den Twins.

Ein buntes Gemisch aus Street Triples, Honda CBR 600RR Strackis VTR 1000 dem Klötenpony.

Die Trainings liefen für Lala nicht so rund, Er fürchtete gar um seine Qualifikation, war in etwa so lahm, wie ein Eselskarren. Der gute hatte sich beim Straßentraining in Stadtallendorf beim anbremsen Ecke Asternweg etwas vertan und hatte das Vorderrad eingelappt. Nach Fisch kam er mit einem fett geschwollenen Knie und einer verschrammten Triple. Bei John lief die Geschichte besser. Nachdem seine Gabel vergangene Woche noch mal überarbeitet wurde fing das Fahrwerk nun auch vorne an zu werken. Es werkte sogar so gut, dass er in einem der Zeittrainings Rio mit der weisen Wellbrock im Sack hatte. Nach einem kleinem Ausrutscher des DD´s vor ca. einem Jahr am Sachsenring war die Dame wieder auferstanden. Vermutlich war ihr langweilig in DD´s Scheune und sie hat sich selbst geheilt und in schlichtes weis gekleidet.

Stracki jagte die alte VTR auf den 5.Startplatz und Fritz stellte das Klötenpony, was nach seiner Fahrwerkskur bei Öhlins am Ring, wieselflink und gar anmutig unterwegs war auf den 2. Startplatz. Das sollte Hoffnung machen für die Rennen am Montag. Zumal Fritz mit seiner Triple jedes Training der Supersports für sich entscheiden konnte. Er nahm Robert Glück die ungefähre Stärke eines Schamhaares ab und stellte die Triple auf Position 1 vor Glücks mächtig starker Wellbrock mit HRC, Öhlins-Forke, Carbon-Laufräder und all dem Schnickschnack J

Chris, der, wie Lala auch zum ersten mal in Fish an den Start ging schlug sich wacker, er lernte Runde für Rund dazu und hat diese für ihn neue Art von Rennstrecke zu schätzen gelernt, hat sich nach und nach an die Besonderheiten gewöhnt.

Das alles sollte einen spannende Race-Montag versprechen.

Der kam dann auch….

Wie in den vergangenen Jahren gern mal überspannt, unterblieben in diesem Jahr die heftigen Besuche im Vorhof zu Hölle, keiner war durch Alkohol demotiviert oder verpennt. Nur einer der Lokalmatadore erschien beim 1. Lauf des Tages, der Supermoto Klasse nicht auf seinem 2. Startplatz. Man munkelte „befreundete Fahrer“ hätten mit ihm zusammen den Vorhof besucht und ihm ordentlich eingeschenkt.

Supersport 600, Fritz hat den Start versaut, kam nur als dritter weg, konnte sich aber in der ersten Kurve wieder auf den ersten bremsen. Dann am Ende der Geraden bei den Stahlträgern bremst sich Glück vorbei, braucht aber die weite Linie, was Fritz wieder die enge Linie an die Spitze ermöglicht. Dicht an dicht geht es durch den Rest der ersten Rund. Bei den Stahlträgern wieder das gleiche, Glück bremst spät muss außen rum und Fritz schnappt ihn wieder innen. Dann etliche enge Manöver, ein guter Angriff von Glück auf der sehr starken Wellbrock, aber Fritz kann kontern. Dann genau in der Runde als der Fritz sich vornahm, etwas Ruhe in das Geschehen zu bringen und einen Rhythmus zu finden hat er dann beim umgreifen von Gas auf nach Gas zu und gleichzeitigem Zangeln den Hahn nicht ganz geschlossen. Was beim Zangeln unter Druck vom Hinterrad unweigerlich dazu führte, dass Fritz sich mit Wollust in die Fangzäune schmiss. Bei der Geschichte drückte er den Zaun an dem drei Damen standen zurück in Richtung Wand. Die erlitten zu allem Glück nur Schock´s und Prellungen und nicht, wie erst befürchtet Brüche an den Beinen und Kopfverletzungen. Weil eine der Damen einen gellenden Schrei beim Anblick ihrer Mutter, die mit einem Roten Glibbereis überströmt nach schlimmer Blutung aussah, losließ, fiel dann einige Meter weiter ein älterer Herr in Ohnmacht und glitt gleich einem nassen Handtuch am Gitter hinab. Von da ab kann der Fritz jetzt die Geschehnisse der Rennläufe in Fisch nicht weiter beschreiben und übergibt für die folgenden Zeilen an John.

Fritz ist dann mit Carmen und Isabel in die Klinik gefahren, hat sich röntgen lassen, wobei sich herausstellte, dass die von ihm vermutete gebrochene Rippe vom Motocross Training am letzten Samstag in Wirklichkeit drei waren. Neu von seinem Kuscheln mit den Eisengittern, war ein ausgekugelter rechter Oberarm mit einem abgebrochenen Tuberkulum und Prellungen von den Fusssohlen bis zum Hals.  


05.05.2009

VENTILDECKELSURFING:

serienport bmw fritz 09

Wir hatten Spaß wie verrückt mit dem Klötenpony, der Fahrwerksumbau hat uns glatte 3,5 sek, gebracht. Im Seriensportrennen haben wir von zwei Dappessen profitiert, die sich beim anbremsen auf die Hasseröder verheddert haben und so gemeinsam zu Boden gingen. Einen, der vor uns platzierten Piloten, haben sie mit einer 20 sekündigen Zeitstrafe wegen Frühstart hinter uns platziert und einen wegen illegal hoher Motorleistung herausgenommen. So sind wir als einzige Zweizylinder BMW mit Fortunas Hilfe und den Fehlern anderer auf den 6. Platz gefahren.

In der ADAC- Conti Callenge konnten wir im Gegensatz zu unserem letzten Auftritt in Hockenheim eine absolut saubere Vorstellung geben. Schöni hat einen sauberen Start gezeigt und den Hochsitz des Klötenponys in Windeseile erklettert, um sich dann auf Zeitenjagd zu begeben. Er konnte unserem Moped in seinem einstündigen Startturn einige 1.40er Zeit rauskitzeln.

In meinem ersten Turn konnte ich die Fahrzeit auf über 1 Std 10min ziehen, bis mich die Spritlampe zum Boxenstopp zwang. Wir konnten den Spritvorrat wesentlich besser ausnutzen als zuvor. Was sicher daran lag, dass Icke Tankschaum zur Beruhigung des Benzins montiert hatte und an der Tatsache, dass in Oschersleben lange nicht so extrem gebremst wird, dass der Kraftstoff sich in der Front des Tanks sammeln kann.

Ich konnte in diesem Turn eine 1.39 fahren. Eine Superzeit mit diesem „Roadster und Reisemoped“

Nach Schönis zweitem sehr guten Turn von 55min. übernahm ich das Moped für den Endspurt.

Unsere Reifenwahl stellte sich jetzt gegen Rennende nach fast 4Std. als goldrichtig heraus. Wir hatten vorn Medium- und hinten Endurance- Mischung aus dem Hause Conti montiert. Als ich gegen Rennende auf die um ca. 25PS stärkere Buell unseres Motorenmannes auflief mussten die Gummis aus Korbach noch mal richtig ran. Die Buell musste weg vor mir. Es war schon sehr zäh an unseren Motorenmann ranzufahren, er fuhr einen sauberen Strich und machte einfach keine Fehler. Es gab keine Möglichkeit ihn wirklich sicher ernsthaft anzugreifen. Also wählte ich „ den steten Tropfen, der den Stein höhlt “, zeigte mich wo es nur ging und ließ ihn den Boxer hinter sich hören. Das fruchtete… Am Ende der Zielgeraden konnte ich ihm dann dass ein oder andere Mal in die Parade fahren. Er musste sich jetzt anfangen zu wehren.

Ich konnte ab und an die Führung übernehmen im techn, anspruchsvolleren Infield. Auf den Geraden hat er mich immer wieder abgefressen. Zu aller Freude kam auch noch die schnelle Triumph Speed Triple von Jens Hebisch und seinem Partner von hinten ran. So wurde aus dem Zweikampf ein Dreikampf. Es ging eng aber fair, die Pulks von zu überrundeten Fahrern brachten zusätzliche Würze für uns drei. Das weglassen der Ventildeckelprotektoren sollte sich jetzt auszahlen. Ich brauchte wirklich jeden mm Bodenfreiheit um mich gegen die beiden Leistungsmäßig weit überlegen Mitspieler zu behaupten. Durch die Hasseröder schliff ich stellenweise komplett mit dem linken Deckel, meine Arme waren einfach zu kurz um mehr Hanging off zu bewerkstelligen. In der Dreifach links, die im 4. Gang bei mittlerer Drehzahl gefahren wird kam ich mir auf meinem Ventlideckel surfend vor wie in den Wellen vor der spanischen Küste.

In der vorletzten Runde hielt der 4.Gang auf der Gegengeraden nicht mehr. Er sprang ständig heraus, zurück in den dritten. Die Speed Triple schnappte mich und nahm mir ratzfatz 200 Meter ab. Ich verdrängte den Gedanken eines blockierenden Getriebes, sammelte mich und richtete meine Konzentration auf die Letzte Runde, bremste extrem spät am Ende der Zielgeraden, traf optimal Hotel- und Hasseröderkurve. Segelte wie ein Mann durch die Dreifach Links und war an der Triumph.

Auf die Gegengerade passte alles, ich ging nach innen, blockte die englische Lady ein wenig, die sich hinter einer etwas lahmen 600er Windschatten für die letzte Gerade holen wollte. Ich selbst konnte mit den Contis noch einmal richtig früh ans Gas gehen und den Drehmoment des Boxer optimal nutzen. Schoss mich so in den Windschatten einer 1000er Suzi und konnte mich auf den ersten 100 Metern die Gegengerade heraufschleppen lassen. Das Reichte um die entscheidenden Meter zwischen mich und die Triumph zu packen. Bis zum Rennende konnten wir permanet 1.40 Zeiten realisieren. So kamen wir mit 5sek. Rückstand hinter dem viertplatzierten Team unserer Klasse ins Ziel.

Schönis Worte bezüglich der geringen Zeitdifferenz zum vierten waren: Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich locker noch nachlegen können!!!!!!!!

Wenn er beim nächsten mal wieder nicht so schnell fährt, wie er kann, sollte er auch nicht mehr so viel trinken, wie er Durst hat.


Grüße und Danke an Icke und Erich für den Spaß

Fritz


29.04.2009

Danke Honda…

du hast uns die Jugend zurück gebracht.

fritz-erich-wie-kinder

Wie 1980, als wir die selige CB 50 mit ihren 2 Ponystärken ausdrücken durften. Ganz tief  auf dem Tank liegend, den Hintern so halb auf dem Polster des Soziusplatzes, die Fußspitzen zwecks Optimierung des CW-Wertes, eng gen Motor gedrückt. Die Ellenbogen so fest gegen die Knie gedrückt, dass die Kniescheiben schon verrutschen.

Danke Honda… Du hast die Sträßchen im Spessart für unser Race so frei gemacht von den Männern in ihren silber/blauen Autos mit den zwei blitzenden Pickeln auf dem Dach.

Du hast uns die Tanks gefüllt, die Heizdecken von den Reifen genommen, du hast uns herrliches Wetter und klasse Straßen für einen großen Renntag gegeben.

Du hast gemacht, dass das Kind im Manne wieder aufwacht.

Du hast uns die CBR 125R und Deine neuste Creation für Sparfüchse, Fahrschüler und andere vernünftige Menschen, die CBF125 geschenkt.

Du hast die neue CBF nicht billig gemacht, Du hast ihr zwar nur den im Vergleich zur CBR/R etwas schwächeren luftgekühlten Motor gegeben ( beide in offener Version gefahren ), ansonsten hast Du sehr großen Wert auf eine bemerkenswerte Ausstattung gelegt.

Abweichend von der CBR/R, die Du der Jugend als Rennerle geschenkt hast, hast Du der CBF sogar in einigen Bereichen Zugaben beschert, wie sie in dieser Klasse nicht zu erwarten sind. Du hast die Fahrwerksabstimmung gewollt straff ausgelegt, Du hast daran gedacht, dass hier auch mit zwei Personen noch ordentlich auf schlechten Straßen gefahren werden kann.  Du hast den beiden hinteren Federbeinen sogar eine fünffache Verstellung der Federvorspannung montiert. Hast Platz geschaffen auf der straff gepolsterten Sitzbank für zwei richtige Hintern.

Du hast eine rahmenfeste Kanzel mit ordentlichem Wind und Wetterschutz drangeschraubt, Du hast ein klasse zu bedienendes Badetuch/Regenklamottenfach unter dem Soziussitz untergebracht, hast sogar an den Helmhalter für den Copiloten gedacht.

Du hast, wie auch an der der CBR/R eine Tankuhr neben den bei grellem Sonnenlicht noch gut ablesbaren Tacho geschraubt.

Du hast eine topmoderne PGM-F1-Einspritzung und einen geregelten Kat montiert.

Der 13Liter fassende Tank garantiert bei entsprechender Fahrweise sicher Reichweiten, von denen heutige Big Bikes nur träumen können.  

Das Kaltstartverhalten ist absolut unauffällig. Ein Druck auf den Anlasserknopf und der Viertakter schnurrt vom ersten Augenblick wie ein Kätzchen.

Danke Honda, Du hast sogar daran gedacht uns bei der Fahrt zu schönen Photoplätzchen einen Renault Rapid als Windschattenspender vorher zu schicken, dank dem wir uns einen stattlichen Vorsprung vor den anderen Testern auf ihren wesentlich stärker motorisierten Waffen herausfahren konnten. Unserer Gegner waren mit solch edlen Stücken wie dem neune Scooter SW-T 400, Hornet 600 und tatsächlich auch einer CB 1000R ausgerüstet. Wir konnten sie durch geschicktes taktieren, extremen Hanging off, und Windschattenschlachten, unter Ausnutzung sämtlicher Drehzahlreserven und präzisen Schaltpunkten auf die Plätze verweisen. Dank der hervorragend arbeitenden Scheibenbremse waren wir jederzeit, auch in kritischen Situationen Herr der Lage. Die Verzögerung verdient alle Achtung. In einer etwas zu beherzt angefahrenen, sich zu allem Übel noch im Radius zuziehenden schnellen Rechtskurve winselte der Vorderreifen wie ein Junger Hund, der die erste Nacht von seiner Mutter getrennt wurde.

Honda, hättest Du uns die beiden Mopeds schon 1980 gegeben, aus uns wäre was geworden.

Mit der CBR/R zum 16. Geburtstag wäre der Anfang einer großen Rennkarriere sicher gewesen.

Nennen wir ihn Rio aus L.A…

ER sagte uns bei der Durchsicht der Bilder, dass er mit diesem Moped sicher den Grundstein für seinen Moto-GP Einstieg gelegt hätte.

Zur CBF 125 sinnierte er verträumt und schon fast nicht mehr auf dieser Welt ….

Mit dem Moped hätte ich allein schon aufgrund seiner Vernunft und Sparsamkeit ein Vermögen zusammen gespart, müsste nicht mehr drei Schichten schuften, hätte längst ein schönes Haus, eine schicke Blondine zum Eheweib und einen Honda S 2000 in der gefliesten Garage.


Danke Honda, wir durften spielen wie die Kinder 

die.News:

25.03.2009

Moto GP Kawa 2006

GP Kawa

Teile sind von 2005'er:

GP Kawa

GP Kawa

GP Kawa

Alle Infos bei Livio: livio69@gmx.net


31.08.2008

T-Cup

t-cup

Der 1.Lauf in Oschersleben, Hajo's Bericht.
Hajos Bericht vom 2.Lauf in Oschersleben bei rock the race.
3. Bericht von Hajo über Hockenheim.


10.07.2008

500km Oschersleben

rio bmw 500km o- leben

Weitere Erfolge für das Team Wunderlich Nach dem überaus erfolgreichen Auftritt des Team Wunderlich beim Pfingstklassiker in Bremerhaven setzte das Team aus Sinzig eine zweite Duftmarke im Oscherslebener Motopark. Bei den „500 Kilometer von Oschersleben“, einem Drei-Stunden-Rennen am 25. Mai im Rahmen des ADAC Conti Langstreckencup... klick


22.05.2008

Pfingsten in Bremerhaven

fritz 2 triple fischtown 2008


Alles verkauft, nur noch einen Wohnwagen Bj. 77 frisch vom Campingplatz Frielendorf, schnell einen frischen Tüvstempel draufgeklebt. Von Farmer die alte gelbe Honda und den Sprinter geborgt. Von Carmen die Triumph und von Wunderlich die BMW samt Werkstattmeister nach Bremerhaven, auf Hinnis Spielplatz für große Jungs gepackt. klick


19.04.2008

1000 km Hockenheim

waffe

Eklig früh und mit einer Wetterprognose zum heulen, ging es dieses Jahr zur Auftaktveranstaltung nach Hockenheim.
Auf Vermittlung von Franz Pickenhahn konnten Schöni und ich in diesem Jahr erstmals eine BMW einsetzten.

klick


12.03.08

Street Triple Cup 2008
street triple cup 2008

Fritz und Lala haben sich für den Street Triple Cup der dieses Jahr startet angemeldet. klick

www.street-triple-cup.de


28.11.07

Bericht für Peugeot vom 24h Harzring Rennen. klick


10.10.07

45. Frohburger Dreieckennen

1.ssp frohburg

Road Racing in Deutschland
Ein wirkliche Straßenrennen in Frohburg, geil dass es so was gibt.
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25.09.07

Warum die Schwarze Pfütze Schwarze Pfütze heißt

am letzten Wochenende fand in Schweinfurt ein Lauf zur German Cross Country Meisterschaft Start. Ort des Geschehens war die berühmt berüchtigte Schwarze Pfütze. Schon am Abend vorher bin ich angereist. Fritz und Rio waren schon da, Erich hat auch nicht lange auf sich warten lassen. Fritz und Rio haben noch die Klasse umgenannt und damit auf ein Wohnmobil verzichtet, nur um mit uns im selben Rennen fahren zu können. Nachdem klar war dass die Strecke einen ziemlich  knüppelharten Belag hat hab ich noch schnell das Hinterrad gewechselt und einen alten Reifen eingebaut, hier kann man auch mit Slicks fahren, dachte ich zumindest. Später dann haben wir uns der ordentlichen Vorbereitung auf das Rennen am Samstag gewidmet. Am nächsten Tag sah alles nach Top Bedingungen aus, also nix wie rein in die Klamotten und ab zum Start. Es ist immer wieder der Hammer wenn  130 Enduros  nach dem Le Mans Start auf die erste Kurve loshämmern. Leider ist bei der Gelegenheit der Fritz innen durchgewischt. Die erste Runde bin ich relativ vorsichtig angegangen, erstmal die Strecke vom Mopped aus ansgucken um dann in der zweiten zu wissen wo es lang geht. Lief soweit ganz locker. In der dritten ist dann ein anderer Fahrer direkt neben mir durch eine schwarze Pfütz gedonnert und hat mich mit der Matschbrühe geduscht . Von einem Moment auf den anderen war die Sicht gleich null, in der Brille war es Sackdunkel. Dumm gelaufen, denn ich bin im dritten Gang und hart am Gas. Die nächste Kurve hab ich dann mangels Sicht kurzerhand ignoriert. Im Blindflug ins Off bedeutet natürlich Abflug. Ist dann doch einigermaßen glimpflich abgegangen. Bis die Brille wieder einsatzfähig war ist ne Menge Zeit vergangen, der Streckenposten hat Sie mitgenommen und irgendwo gründlich gewaschen. Währen ich rumstand und auf die Brille warte sind dann auch alle anderen an mir vorbeigedonnert. Irgendwann konnte ich dann doch weiterfahren. Gegen Ende hab ich mich dann noch mal mit Fritz gebalgt. Dabei ist mir das Hinterrad blockiert, eine Schraube vom Kettenrad meinte sie muss sich lockern und sich an der Schwinge festhalten, das war das aus kurz vor Schluss. Beim nächste Einsatz in Schweinfurt werden alle Abreißvisiere montiert die greifbar sind, mit Durchblick wir dann der Schwarzen Pfütze ein Schnäppchen.

Huby

 


21.09.2007

Superbike / Superbike Open

 

Bericht vom SBK Lauf in Oschersleben beim BIKEtoberfest 2007.

fast bike

Fritz war für das Motorradmagazine Fast Bike unterwegs.

Allgemeiner Bericht und Ergenisse zum BIKEtoberfest 2007 in Oschersleben.

Rennbericht zum Super Bike Lauf.

 


13.09.2007

Rennwochenende in Tschechien

fritz-pokale

Auf dem Autodrom in Most fuhren Fritz, Erich und Huby 8h GEC Rennen.
Otzi prüfte seine 600 RR auf Herz und Nieren. John fuhr sein erstes Sprintrennen in der SSP- Klasse. mehr


10.09.07

Brunch mit den TT-Piloten im Orchid Garden in Kassel

Am 3.Oktober ab 11h findet im Thai Restaurant des vollkommen rennsportverstrahlten Inhabers Pan Chin ein Brunch mit den TT-Teilnehmern Thomas Schönfelder und Frank Spenner statt.

Angesprochen sind alle, die Lust haben, ihre Gaumen mit fernöstlichen Spezialitäten, garniert mit vollsynthetischem Öl und enorm klebrigem Gummi (in unserem Falle die beiden Hausmarken Continental und Pirelli) zu konfrontieren. In benzingeschwängerter Atmosphäre werden die beiden und ihre Helfer einige Geschichten, rund um das 100jährige Jubiläum des berühmtesten Straßenrennens der Welt zu erzählen wissen. Spenner, der zur Vorbereitung auch an den Läufen des North West 200 in Nordirland teilgenommen hat, wird dazu einiges sagen können.

Schönfelder, der in diesem Jahr zur TT auf der Isle of Man geheiratet hat, kann sicherlich auch einige interessante Anekdoten erzählen.

Erwartet wird auch der Leiter der diesjährigen TT-Delegation, ein Mann mit mannigfaltiger Erfahrung auf allen Showbühnen der Welt, ein Curryliebhaber vor dem Herren,  der Real Road Racing Man überhaupt. Ein Wahrer Mann der Tat.

Der selbst benzingetriebenen Seitenwagenmopeds einfach aufgrund seiner Erfahrung und seiner Willenskraft abverlangt, dass sie auch mit Dieselkraftstoff im Tank, klaglos für ihn ihre Höchstleistung abgeben.
Der selbst davor keinen Halt macht, kompressoraufgeladene Werks- Scooter das Kurbelgehäuse bis zum Anschlag mit Benzin aufzufüllen, sich dann wundert, dass die Bestie nicht anspringt… Wo er doch so schön voll getankt hat…..

Die Veranstaltung findet in 34130 Kassel, Heßbergstraße 1 statt. Orchid Garden

Fritz


20.08.07

Von der Professionalität der Vorbereitung des schnellsten deutschen TT-Fahrers

ivm

Wie alle Jahre wieder, hat der nette ältere Herr, Bürgermeister, Kartbahnbetreiber, Hotelier und Rennleiter in Personalunion, zu Reinstedt, zum 24 h Rennen gerufen.

So kam es nun zum ersten mal seit Jahren, dass ich zu den 24h vom Harzring nicht an den Start gehen konnte. Einige Rippen waren im Sack, der Schleimbeutel am rechten Ellenbogen musste geflickt werden und der Arm bekam nach dem nähen einen Gips.

Fritz :-(

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Pressemitteilung

Kasseler Team erfolgreich bei den 24 Stunden

siegerbile 24h harzring 2007

24 Stunden sind nicht nur die klassische Renndistanz in Le Mans. Auch im Harz wird ein solches Rennen gefahren. Auf dem Harz-Ring findet bereits seit 9 Jahren diese Distanz für Roller, Leichtkrafträder und Mopeds statt.
Nähere Infos im Internet www.harzring.de

Auf dem Bild sind neben der eingesetzten Yamaha TZR125 von links:
Chefmchaniker Frank Haarmann, Teamchef und Fahrer Pan Chin, Rio Reisse, Helmut Freiberger "Lala", „Hubby“, Erich Freiberger "Erich" und Thomas Schönfelder "Schöni"

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20.08.07

24h Oschersleben

girls

Nachdem Niggi die alte schwarze K3 klasse vorbereitet und Dieter noch ein paar neue Gabelbrücken gebaut hatte, lief das alte Mädchen wie am Schnürchen.
Das Mittwochstraining, die freien- und auch das Zeittraining waren absolut gelungen. Keine Defekte am Moped, keine Fehler von uns vier Fahrern. Niggi markierte mit 1.34 die Bestzeit, Karl war etwas langsamer und ich konnte trotz meiner desolaten Rippen eine glatte 1.36 fahren. Dies lag sicher auch stark an der harmonischen Abstimmung, die Niggi dem alten Moped aufgedrückt hatte.

Im Warm Up war es am regnen und die viertel Stunde, die ich im Regen fuhr, tat meinen Rippen eklig weh. Eine halbe Stunde später mussten die drei Fahrer nominiert werden, die das Rennen dann machten. Ich traute mir die Distanz nicht zu und war heilfroh, dass Lars unser Reservefahrer in die Presche sprang.

Das Rennen war dann genau so unauffällig wie das Training. Das alte Mädchen lief einfach nur rund, bekam nach 1 ¼ h den Tank voll, einen halben Liter Öl rein und einen frischen Fahrer aufgeschnallt. So ging der Tag zu ende und der Morgen kam. Kurz nach Mitternacht gab es einen großen Service, mit Reifen, Bremssteinen, Öl, Sprit und frischem Reiter. So ging das einfach problemlos bis in den nächsten Vormittag. Der Ölverbrauch ging langsam zurück, der Motor war wohl eingefahren, der Schalter für den Schaltautomat verlangte nach etwas Caramba, das war schon alles. Wir lagen die meiste Zeit des Rennens auf Position 20.

Unsere Boxennachbarn BMW zeigten uns wie eine Werksmannschaft Boxenstops und Fahrerwechsel macht, ein Traum, da saß jeder Handgriff. Hut ab vor der Truppe.

Die beiden Triumphs, die Ketchup und Dietmar Franzen fürs PS- Team betreuten sind in der Nacht gestorben, lange Gesichter bei der Truppe. Hausmeister Schmitt mit Stefan Merkens unterwegs haben durch mehrere Stürze elend viel Material vernichte und eine lang Nacht zum schrauben gehabt. Stefan, der joote Jong, hat die R1 nur einmal gelegt, konnte sie aber aufheben und weiterfahren.

TT-SchmiTTi in KTM Diensten unterwegs wurde gleich zu Anfang von einer Kuh in der langsamen Schikane abgeräumt. Nach ordentlicher Pause zum richten der Superduke hat er sie bei seiner Aufholjagd grad noch mal geerdet. L  Unsere Suzi lief währenddessen, als wenn sie das alles nichts anginge. Einfach planmäßig von Tankstop zu Tankstop. Niggi, Karl und Lars machten ebenfalls keine Zicken und schruppten Suzi so gut sie konnten.

Es wurde mir langsam mulmig, bei so überhaupt keinen Problemen. Ich traute mich nicht mal kurz ins Städtchen zum Sprit holen…

Die Michelin Gummis hielten, das es eine Freude war, wir hofften insgeheim, dass wir profitierend durch den ein oder anderen Ausfall zum Ende hin noch einige Plätze gut machen konnten. Aus eigener Kraft war 2-3h vor Schluss keine Verbesserung mehr drin. Zwei Stunden vor dem Ende verrauchte dann die Harley von Holger Aue, die lag aber weit hinter uns.

Knapp eine h vor Schluss war es dann nach einem beängstigend unauffälligen Rennen bei uns so weit. Karl kam mit Suzi angeschoben, sie machte keinen Mucks mehr, wenn man das Anlasserknöpfchen drückte. Nur ein leises Klack signalisierte uns, das der Anlasser einrastete, es aber nicht schaffte, die Kurbelwelle zu drehen.
Nach Demontage von Tank und Airbox konnten wir bei geöffneten Drosselklappen im vierten Zylinder den Salat sehen. Beide Einlassventile waren ab und lagen lustlos und von ihren Schäften getrennt im Ansaugtrakt. Fertig war unser Rennen, die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben. Die Lösung der Misere und Hilfe zur Aufhellung der doch etwas depressiven Stimmung war Alkohol ….

Nach einigen Runden Radeberger vom Faß und nach der Siegerehrung dem Genuss unseres lieblichen Zimtlers kamen die Gemüter langsam wieder ins Gleichgewicht.

Fritz


30.07.07

Hurra, Powerfull hat ein Kind gekriegt. Ein Junge, ein richtig stattliches Kerlchen, wohlgenährt und kräftig von Gestalt.

huby

Um mit bei uns zu sein, hat er sich todesmutig in Brünn vor eine Kuh geworfen und diese mit einem starken Stoß mit seinem Brustkorb in den Orbit geschleudert. Fahrer, Kuh und unser Hubi wohlauf.
Powerfull, die glücklichen Eltern freuen sich riesig über Ihr neues „Kind“ und warnen auf diesem Weg gleichzeitig alle Kuhtreiber dieser Welt davor, unseren Hubi jemals wieder überholen zu wollen.

Fritz


30.07.07

5. GEC Lauf in Oschersleben

Unter dem Teamname „Motorrad Hofmann & das-gas-ist-links.de“ haben „Farmer“ Walter Hofmann, der sich zum Glück von seinem Motorradbauchladen in Roßach (Niederaula) kurze Zeit trennen konnte und ich John Riedemann das 4h Rennen in O-Leben bestritten.

gec-o-leben

Donnerstag angereist und alles Startklar gemacht, um schon Freitag frühs den Kurs etwas kennen zu lernen. Farmer hat in vor zwei Jahren schon unsicher gemacht und war mit drei Turns ab Mittags bedient genug. Im ersten Turn war es noch nass und ich bin nur kurz für drei Runden draußen gewesen um überhaupt zu sehen, wo es lang geht. Den zweiten habe ich komplett genutzt und es war nun schon fast trocken. Im dritten war alles abgetrocknet und man konnte schon richtig Gas geben, was ich auf der Gegengerade direkt versucht habe umzusetzen, doch ich konnte leider irgendwie nicht mehr einlenken. Es ging dann leider für mich durch den Dreck, was ich leider nicht ganz gepackte und meine CBR samt Kopf in den Kies stecken musste.
Fritz hat das auf einer  anderen Ecke der Strecke (letzte Kurve Start/Ziel) vorgemacht, nur ist er in eine fiese Falle getapst. Fritz hat schon sehr viel auf dem Kurs in O-Leben bei 24h Rennen verbracht und kennt fast jeden Quadrat Zentimeter der Strecke und nutzt auch fast jeden um schön rum schießen zu können, doch das neben den Curbs die früheren grün gestrichenen Betonfleckchen durch Kunstrasen ersetzt wurde, wusste bis dahin keiner von uns. Leider hat er sich dabei die Rippen so stark deformiert, dass er nachdem seine R1 wieder hergerichtet war und er wieder Zeiten brennen wollte der Schmerz zu groß war um zu pressen.
Farmer hat im vierten Turn (seinen ersten) eine weitere Furche in den Kies gezogen (direkt neben meine), doch er hat wie ein Mann den Lenker gehalten und die Nummer locker gestanden.
Bis dahin war meine schnellste Zeit eine 1.53, womit ich schon sehr zufrieden war. Die restlichen Turns war richtig schönes Wetter und nach und nach bin ich langsam mit dem Kurs, allerdings leider nicht ganz mit meinem Moped klar gekommen. Hab ein gebrauchtes Sport- Federbein zuvor eingebaut und die Gabel überarbeiten lassen. Doch irgendwie bin ich nicht richtig zu recht gekommen. In Hockenheim bei meinem letzten Renntraining bin ich  besser klar gekommen. Hab dann versucht etwas am Fahrwerk einzustellen und das viel zu hohe Heck runter geschraubt, naja war irgendwie immer noch hoch. Bin den Tag einfach mit den Einstellung zu Ende gefahren, denn das größere Problem an Schnelligkeit zu Gewinnen, war die fehlende Streckenkenntnis. Meine schnellste Zeit war laut Lap Timer eine 1.50 tief... schade was mit ner vier nach der Minute wäre cooler.
Erich Freiberger und „Huby“ Hubertus Junker haben auch schön trainiert und waren flott unterwegs.
Am Abend sind dann erst „DD“ Thomas Diehl und „Rio“ Uwe Reiße (Team: „Rio Racing“) angereist, da beide schon öfter im Motopark Oscherseleben unterwegs gewesen sind und aufs einschießen verzichtet haben.
Der GEC Renntag am Samstag war morgens und auch noch mittags sehr regnerisch. Farmer hat das Zeittraining allein bewältigt und einen guten 29. Startplatz eingefahren. Ich musste ihn etwas allein fahren lassen, da ich mich noch um Regenreifen kümmern musste. Habe in der Zeit reifen aufziehen lassen und mein Moped vom Öhlins Mann Fahrwerkstechnisch Röntgen lassen. Und siehe da, dass Heck war immer noch zu hoch und die Gabel viel zu weich. Na jetzt war es klar, warum ich nicht gut mit dem Moped klarkam.
Kurz vor Rennen hatte ich dann Regenreifen auf Felgen. Farmer fuhr vom 29. Platz den Le-Mans-Start. Er war so clever und hatte direkt zwei Motorräder dabei. Eins fürs trockene und das andere für nasse Fahrbahn. Farmer konnte den Platz gut behaupten und fuhr sehr männlich im Regen.
Nach einer halben Stunde musste ich dann ran. Ich bin mit den neuen Regenreifen sehr vorsichtig gefahren, da ich mit so was noch nie zu tun hatte und dadurch planlos war, was damit geht. Bin dann einfach in etwa auch eine halbe Std. gefahren und war froh als der Turn endlich um war. Die Strecke wurde langsam trocken geblasen und es regnete nicht weiter. Framer ist dann nochmals mit seinem Regenbike raus und ich anschließend mit trockenen Brückensteinen. Hatte immer noch Probleme mit Fahrzeug und etwas mit der Streckenkenntnis, doch nach und nach besserte sich das und als ich eigentlich schon völlig alle war, also die Kraft am Ende und das Motorrad mit mir gefahren ist, lief es auf einmal und ich hatte richtig Spaß. Habe dann eine 1:46 gepackt, wie geil ist das denn?
Farmer sein Gepimptes Motorrad für Trockenfahrten hatte inzwischen aufs Brett geschissen. Er kam rein und meinte irgendwas sei mit dem Hinterreifen, dabei hat er es verbluten lassen, überall war in selbiger Motorradfarbe gelbe Kühlflüssigkeit. Wir konnten uns trotz des Verlustes eines Motorrades und einen dadurch blöden Wechsel auf den 33. Platz von ca. sechzig Teams fahren. Ich bin Absolut zufrieden mit diesem Ergebnis und hätte eigentlich nicht gedacht, dass wir bzw. ich überhaupt so gut mitfahren konnte.
Jetzt hat sich gezeigt das die viele Vorbereitung an Bastelei und das Fahren mit Gas links nicht ganz unsinnig ist. Ich hatte zum Schluss richtig Spaß und habe in nächster Zeit vor noch weitere Rennen zu fahren.
Ich bedanke mich fürs Helfen mit Schrauberarbeiten und tausend fachen Räder und Bremsscheiben tauschen.

John

das GAS ist links!


15.07.2007

Rache für John:

Olli hat den armen John in O Leben schon mal so richtig abgefüllt. Dem war ganz schlecht und er kann und will sich da nicht mehr so richtig dran erinnern.
Jetzt geht das andersrum…..Der John hat gehört, dass in O Leben das letzte 24h Rennen stattfinden soll. Er hat auch gehört, dass der Niggi da noch mal ran will. Außerdem hat er gehört, dass der Fritz mal wieder einen Tag und eine Nacht Moped fahren will.
Nun sieht er seine Chance auf Revanche….Er spielt ein böses Spiel.
Der Fritz und der Niggi, zusammen mit einer weiteren  juvenilen Schweizer Geheimwaffe sollen sich verbünden, für einen Tag und eine Nacht. Sie sollen mit anderen das Fangspiel spielen. Dabei werden Helfer und Helfershelfer das Spiel begleiten. Alle werden sich auf das Spiel konzentrieren.
Im Hintergrund wird Olli die Helfer, deren Helfer und die Spieler mit geheimen Mixturen stärken.
Weit hinten, ganz weit hinter dem Hintergrund wartet John…..Er wird dann, wenn alle auf das Spiel achten, wenn Olli die Mixturen mixt, vielleicht zuschlagen. Er wird das leise tun, ganz leise…Es wird keiner merken. Es kann auch sein, dass er es eine Nacht vor dem Spiel tut, es kann aber auch sein, dass er es kurz nach dem Spiel tut. Alle werden dabei sein, drumherum werden sie stehen, richtig merken wird es keiner.
Irgendwann wird Olli merken, dass John das böse Spiel mit ihm spielt, er wird sich besinnen.
Er wird den Spieß rumdrehen, er wird dem John das Elixier eintrichtern. Solange selbst davon zu sich nehmen, bis sie beide gleichauf sind.
Dann wird das Spiel wie schon so oft sein schauriges Ende nehmen.
Alle werden davon wissen, alle werden sehen, wie sich die beiden bekämpft haben. Sie werden ihre schlaffen Körper sehen, in ihre müden Augen schauen. Sie werden es sogar riechen können. Sie werden ahnen, wie fürchterlich und gemein dieses Spiel wirklich war.

Der ganze Krieg, wie fast alle religiösen Kriege dieser Welt, hat seinen Ursprung im Glauben:

Vor langer Zeit einmal hat ein Manager, ein Fritz, ein Niggi und ein Olli gemeinsame Sache gegen einen Rest der Welt gemacht.
Als sich diese vier Krieger selbst miteinander etwas verzettelt hatten, der Fritz nicht mehr mitspielen wollte, da kam den anderen Dreien eine Idee.
Sie wollten allen, die etwas Geld in die Sache der verbliebenen Drei stecken wollten, und somit den Gedanken der Vier zu Ende bringen wollten, ein Stückchen Fläche auf dem schwarzen Kriegspferd verkaufen. So auch dem John….

Nun die Glaubensseite der Geschichte:

Der John, ein Spieler durch und durch, durchschaute das System der verbliebenen Drei und lies in aller Ruhe das schwarze Kriegspferd mit einem www.powerfull.de Brandmal schmücken. Olli in seinem Glauben, glaubte, der John würde das bezahlen…..tat er aber nicht… Wurde deswegen schlimm vom Olli bestraft,….wird sich nun rächen….
So begann einst die Geschichte, die wir alle zusammen am Wochenende des 11 / 12 August weiterführen…

See you in O Leben

 Fritz


15.07.2007

Powerfull meets Gleis 1 und will Freens und Co. versägen:
 
Der Hubi hat um Mithilfe gebeten, den Freens und den Stammi von Platz 1 der GEC Wertung wegzuputzen. Ein kühner Plan.
Der Fritz war so richtig lahm, wollte im freien Training keine Schräglagen fahren und schon gar nicht spät die Bremse ziehen.War vom Kopf her (hat er wirklich so was. Ist nur außer Gaaas meist nicht viel drin) noch irgendwie auf Straßenkurse mit Mauer und Häusern eingestellt.
Am Abend zum ersten Rennen ging es dann. Ist aus der 7. Reihe bis auf den 6. Gesamtplatz gefahren mit einer entspannten 2.14 flach.
Hubi der alte R1 Recke hat dann am Samstag freiwillig zum Zeittraining fürs 4h Rennen den Hahn so richtig gespannt. Mike sacht noch: Booohhaaaaa, der Hub, der geht ganz spät und ganz innen noch an etlichen vorbei……. Zwei Kurven später hat er sich ganz spät und ganz innen vor die Räder der einzigen Boxerkuh im Feld geschmissen und den Eisenreiter ganz hoch mit seiner Kuh, fast bis zu den Wolken geschickt. Dann wollt sich der Hub erstmal in der Klinik untersuchen lassen und das Team hat sich auf die Suche nach geeignetem Menschenmaterial gemacht.
Als der Hub von seiner Anja im Transit liegend zurück gebracht wurde, war ein schneller Scheibendoktor aus dem bayrischen als neuer Mann eingekauft worden. Zur Sicherheit ( und das sollte sich als richtig heraus stellen ) hat Mike dem Hubi seinen Stuhl nur so zum Spaß halt mal fürs Rennen so als Reserve, wieder zusammengeklebt.

Denn………

Dr. Glas gab vom Start an richtig gas.
Der Fritze, auch nicht faul, flog in seinem ersten Turn mal gleich aufs Maul. Im rutschen noch den Transponder abgefrickelt und dann im flotten Dauerlauf neben der Ideallinie zur Boxenausfahrt. Der freundliche Tscheche hat auch nicht lang gefackelt und den Fritze über die Strecke zu Dr. Glas laufen lassen. So konnte der wenigstens weiter seine Sache in seinem ersten Langstreckenrennen fehlerfrei und gut weitermachen, während sich der Hub und der Fritze erstmal für eine Runde schämen in den Keller setzen mussten.
So kam dann wenigstens Hubis 07er noch zum Einsatz und wurde erstaunlicherweise sogar heile gelassen.
Irgend einen Platz hat es auch gegeben. Fehler hat Dr. Glas keinen einzigen gemacht, einzig Fritz und Hubi sollten sich mit ihren Händen gegenseitig an die vorstehenden Teile, mitten im Gesicht, unterhalb der Augen fassen und daran drehen, bis sie quietschen und daraus fürs nächste Rennen lernen!!!!!!

Fritz


28.06.07

Purple Helmets:

isle-of-man-hochzeit

Irgendwann war die Idee geboren, zu Schönis Hochzeit ein paar Mopeds von den Helmets zu besorgen. Heike Perry hat bei Steve Collins von den Helmets die Vorarbeit geleistet.

Im Vorfeld hat Schöni leider etwas Wind von der Geschichte bekommen und hatte mächtig Schiss, dass die Helmets mit ihrer ganzen Truppe auftauchen und ihm das Fest versauen. Ich war nicht ganz unschuldig, hab dann und wann noch etwas Öl ins Feuer gegeben L

Ok, haben wir irgendwie geklärt.

Wir waren dann im Stadion, haben uns die Show der Helmets gegeben und bei der Gelegenheit gleich die Abholung der zwei Mopeds mit Steve bequatscht.

War alles vollkommen easy, seine Frau hat SchmiTTi noch zwei von den niedlichen Mäntelchen mitgegeben als er die Mopeds abgeholt hat.

Morgens um 11h, nachdem sich SchmiTTi und ich in Schale geschmissen hatten, die Strapsgürtel perfekt saßen unsere Möpse schön mit alten Socken aufgebaut waren und die etwas engen Klamotten ein wenig mit Kabelbindern fixiert waren sollte es losgehen.

Kurze Probefahrt mit den Mopeds im Fahrerlager und das Drama nahm seinen Lauf….

Eh schon etwas spät dran, wir mussten noch mit SchmiTTis Simone und Konna im Bulli hinter uns, durch die halbe Stadt zum Standesamt, als bei SchmiTTis Waffe das letzte Fädchen vom Gasseil riss. Jetzt gab es Stress…,nix da zum flicken, die Zeit lief weg. Wir haben an den Resten vom Gasseil dann irgendwie zwei Kabelbinder drangetütel, wie früher bei der Mofa und los gings. Bei dem elenden Verkehr und dem Megastau bis zur Quarter Bridge ein schöner Spaß, SchmiTTi bei seiner geschmeidigen Fahrt mit der Fliehkraftkupplung noch nicht vertraut, mit dem Kabelbinder vom Gaszug um den Finger, zuzuschauen. Am Stau vorbei ging nicht, wir hatten ja den Bulli mit Simone und Konna hinter uns. Stress nahm zu.

Als wir vor dem Standesamt aufschlugen war die ganze Gesellschaft schon fertig mit heiraten und alle standen draußen vor. SchmiTTi hat seine Waffe zum einparken  standesgemäß aus voller Fahrt abgelegt und nachher steif und fest behauptet, dass gehöre zu seiner Choreographie. Ich hab ihm kein Wort geglaubt und ihm zur Strafe beim Tanz auf seiner havarierten Waffe mal eben den Handbremshebel abgetreten. So war geklärt, dass SchmiTTi von nun an mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen hatte…

Bei der Fahrt vom Standesamt zu Bushys Bierzelt machte er dann auch erwartungsgemäß durch defensive Fahrweise auf sich aufmerksam. Der Leerweg der einzigen noch vorhandenen Bremse, seiner Fußbremse, war enorm. In leichter Schräglage gebremst, erzeugte der auf der Piste schleifende Hebel schnell kleine Fünkchen, ohne wirklich zu bremsen.

Trotz dieser kleinen Handicapes schlug er sich tapfer und immer noch geschmeidig durch den Verkehr, putzte fast noch hier und da einzelne Gegner von der Strecke…speziell in den Bremszonen sah es aus, als sei er megaspät dran. Sehr männlich der SchmiTTi!

Well done !!!

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Danke an Heike, Steve, Simone und die Oma meiner Tochter, die unter fadenscheinig von mir gestammelten Bitten, einen Ihrer spitzenbesetzten BH`s am Opa vorbei, aus dem Schlafzimmer, in meine Hände gespielt hat.

Fritz


25.06.2007

Nun zur TT:

Nachdem mich vor Mothers Cross beim North West 200 das schwere betrunkene irische Mädel nachhaltig berührt hat, hab ich eine kleine Rundreise durch Irlands Norden gemacht.

Am Donnerstag ging es dann von Belfast mit der Fast Ferry zur Isle of Man. Dort auf dem Schiff hab ich dann im Rennprogramm gelesen, das ich auch wirklich einen Start auf der TT hab. Soviel zur professionellen Abwicklung dieses Megaevents und der Umgehensweise mit den Fahrern, die nicht Mc.Guinness oder sonst wie heißen.

Schöni und Leo waren schon im Fahrerlager. So konnten wir, wenn Schöni mal ein Stündchen frei hatte und nicht mit dem Innenausbau seines LT’s zum Zwecke eines romantisch/reibungslosen Ablaufs der Hochzeitsnacht beschäftigt war, doch den ein oder anderen Pubbesuch realisieren. Dort hatten wir dann die Muse, um die kniffeligen Passagen der Strecke zu besprechen. Zwischenzeitlich haben wir den Megaeventmanagern und Ex- TT Helden Paul Phillips und Milky Quale noch geholfen, Ihre Boxenmauer in strahlendem weis glänzen zu lassen.

Die Trainings liefen für mich problemlos. Der Lehrling, Rio und Eisen waren mittlerweile eingetroffen, den Beamer als Blinden Passagier mit an Bord. Ausgestattet mit einer feinen 600RR aus Aarons Fuhrpark. Als kleine Predigt bekamen die Herren vom Verband vom lieben Aaron zu hören, das der Fritz auch auf der Insel wär und auf keinen Fall die Räder oder sonst was aus der Offenbacher Waffe ausborgen solle. An Dieser stelle einen kurzen Dank für die unbürokratische und wirklich wichtige Unterstützung des Real Road Racing Teams und die Warnung vor dem bösen Fritz an den Verband.

Trainingshöhepunkt war für mich der sagenhafte 8.Platz von Michael „Loene“ Weynand auf Bolligers Langstreckenwaffe.

Leider nicht im Rennen umzusetzen. Loene hat bei Laurel Bank das Kabel etwas zu stramm gezogen und den Wald auf 200m Länge in Brand gesetzt. Als ich mich langsam dem Ort seines Glückes näherte, dachte ich, ich wäre direkt auf dem Weg nach Vietnam. Überall auf der Straße brennende Mopedrückstände und Trümmer. In die Unfallstelle war noch Victor Gillmore und ein weiterer Fahrer reingebraten, hatten ihre Bikes ebenfalls in kleine Baugruppen auf der Fahrbahn verteilt.

Gillmore hat sein feines factory Superbike aus dem Team von Ian Lougher für 20.000 Pfund extra für die TT ausgeborgt…

Alle drei Fahre standen am Streckenrand, was bei diesem enormen Gemetzel auf der Strecke fast unglaublich war. Loene hatte den Fuß geprellt, Gillmore das Schlüsselbein durch und der dritte hat einfach nichts.

Es war für mich nicht ganz einfach, nach der Unfallstelle den Rhythmus wieder zu finden. Nachdem wir eine Stunde Aufenthalt im Parc Fermé hatten und der Wald gelöscht war, durften wir noch mal für eine Runde raus. Ich bin mit Sandor Bitter, meinem Teamkollegen aus der Langstrecken-WM zusammen los. Er auf dem Superstock Moped, ich auf der 600er. Das war die geilste Runde der diesjährigen TT für uns beide. Wir hatten einen Höllenspaß bei den vielen Überholmanövern und bei den Einfahrten in kniffelige Passagen mit teilweise sehr sehr wenig Abstand. Mein Moped ging absolut klasse, ich konnte Sandors Suzi im Windschatten die kompletten Sulby Staight folgen. Nach Creg-ny-Baa hab ich ihn aus dem Windschatten raus genascht und konnte ihm bis ins Ziel noch 6sek. aufbrummen. An dieser Stelle meinen besten Dank an Dietmar Franzen, der den Motor gemacht hat und an Christian Mayer von WP- Germany, der mir ein Fahrwerk vom allerfeinsten eingebaut hat. Das Moped war eine Wucht. In diesem Training hatte ich mein bestes Ergebnis überhaupt. Mein kleines Moped und ich standen auf dem 14. Platz.

Dem SchmiTTi ging das im Training überhaupt nicht so schön von der Hand. Er hat sich an seiner toll gemachten 748 bei Bray Hill die Ölwanne rasiert und ist dann bei Quarter Bridge auf seinem eigenen Öl abgegangen. Er konnte glücklicherweise einen Ersatzmotor, sogar mit mehr Drehmoment, dafür aber mit weniger Spitzenleistung auftreiben und so die ital. Schönheit wiederbeleben.

Dann musste er aber mit gebremsten Schaum ran, um bei den Sprüngen und in den Kommpressionen nicht auch am Ersatztriebwerk den Ölhals zu rasieren.

Im Superstock Rennen ist ihm dann zu allem Übel noch der Motor von seiner Suzi verendet, so dass die Duc neben dem 600er Rennen auch noch in der Senior ran musste.

Bei mir hat es leider in der zweiten Runde im 600er Rennen einen Ventilteller vom Schaft abgerissen und ich musste nach Greba Bridge aufgeben. Manfred Vogel, der in diesem Rennen sicher 30sek. Pro Runde schneller als ich gefahren wär als ich, musste deutlich Schwung raus nehmen weil sich der Lenkungsdämpfer gelöst hatte. SchmiTTi und Schöni kamen gut durch.

In der Senior hab ich nach der 4. Runde aufgegeben, nachdem sich der Tank gelöst hatte und mir bei den Sprüngen und Bodenwelle gegen die Brust geschlagen ist. Kaletsch musste seine Honda abstellen, nachdem sie ihr Wasser nicht mehr halten konnte. SchmiTTi und Schöni,(nur mit ganz kleinem Hochzeitskater) kamen sauber und ohne Probleme über die sechs Runden.

Zusammenfassend möchte ich noch sagen, das es durch all den, teilweise auch selbstgemachten Trouble um diese TT, für mich nicht so gut lief, wie ich es mir erhofft hatte. Ich dadurch nicht immer in der Lage war, gut und konzentriert am Moped zu arbeiten, im ersten Rennen überhaupt nicht den Rhythmus fand.

Es erfordert eine derart große Energie- und finanzielle Leistung im Vorfeld, ein solches Unternehmen überhaupt zu stemmen. Wenn dann der Spaß, der in den Jahren zuvor riesig war, durch all den Trouble etwas auf der Strecke bleibt, hält sich das gesunde Gleichgewicht nicht. Es liegt an mir, mich da besser zu organisieren.

In diesem Jahr hatte ich soviel Unterstützung, wie nie zuvor. Mit dem Lehrling, Rio, Eisen und John ein ideales Team. Mit Barry Birdsall, Hassan Patel vom „Cillies“ Dieter Hansen, Christian Degenhard, unserem Ausbüchser Pan, Hinni dem Hinck und Vitus Goltermann, Menschen die geben was sie können. Den allen möchte ich auf diesem Weg Danke sagen. Ohne Ihren Einsatz ist es für mich nicht möglich die TT zu organisieren und daran erfolgreich teilzunehmen.

Fritz


19.05.2007

100 years Tourist Trophy Isle of Man 1907-2007

Vorerst einmal nur kurze Infos von mir, da Ergebnisse noch nicht online sind und Fritz all meine Bilder und Videos auf seinem Laptop hat, der sich noch auf dem Heimweg befindet.
Die wichtigste Meldung kann ich schon machen, dass die Jung heile geblieben sind, was man von den Motorrädern nicht sagen kann, doch nicht durch Stürze.
Schöni hat seine Simone auf der Isle of Man zur Frau genommen und es wurde schön gefeiert.
Fritz fuhr als erste deutscher Fahrer mit seiner R1 einen Schnitt von 120 mp/h (193.12 km/h) doch in diesem letzten Rennen is er leider durch technischen defekt ausgefallen, die Schrauben vom Tank haben sich gelöst.
Ich fahr jetzt nen bisel Rad... Infos die Tage!
Ihr könnt euch schomal ein paar Videos von Markus anschauen, der Blocks von der 100 jährigen Rennveranstaltung und dem ganzen drum her rum UND der Hochzeit gedreht hat!
www.vivalamopped.com

John


25.05.2007

Hier eine kurze Zusammenfassung vom North West:


Das erste Training hab ich komplett allein mit beiden Mopeds durchgezogen. Keine Heizdecken, keine Montageständer, kein Schnickschnack. Einfach frischen Wind in die alten Reifen, Tanks voll und beide Mopeds in der Vorwärmzone an den Bauzaun gelehnt. Dann in die Klamotten geschmissen und einfach Feuer gemacht. Die 1000er hat mit dem alten Reifen durchgedreht wie Sau, ging aber schön voran, wenn sie dann gegriffen hat. Die 600er lief auch mit dem alten Triss wie ein Bienchen.
Einige Jungs haben schon im ersten Training Ihr Pulver verschossen, ihre Mopeds und sich selbst verkratzt.
SchmiTTi hatte mit seinem wilden Schäfer/Yoshimura-Gaul zu kämpfen, daß es eine Freude war von Ihm zu hören, wie das Ding nur durchgedreht hat. Das hat bei ihm allerdings noch nicht mal auf den Geraden aufgehört. Nach einigen Telefonaten mit Thomas Thierolf von Pirelli war dann auch klar warum. Der Hinterreifen, den SchmiTTi sorgsam zwei Runden warmgefahren hat, (ca.30km) war ein Qualifikationsreifen der feinsten Sorte. Der ist genau richtig, um eine Runde auf einem GP-Kurs (max.5km) zu knallen. Mit diesen Infos, dementsprechend anderer Reifenwahl, nach hinten gebauten Fußrasten und aufgepolsterter Sitzbank war SchmiTTi dann fürs zweite Training und für die drei Rennen perfekt gerüstet.
Bei mir gab es im zweiten Training auch auch nix zu meckern. John, Doris und Marcus waren angereist um mich zu unterstützen. Lief alles wie geschmiert. Die 600er haben wir nochmal länger übersetzt, vorn original, hinten 43. (Wie sich herausstellen sollte, war das für die Rennen bei sehr wenig Wind und viel Windschatten immer noch etwas zu kurz. Für die TT habe ich hinten noch ein 42er bei Esjot geordert) Bei der 1000er hab ich noch eine zusätzliche kleine Windschutzscheibe montiert um die Turbulenzen besser vom Helm weg zu bekommen.
Zum Rennen haben wir die 1000er auf 17/42 übersetzt, was sicher für über 310 gut ist. Es war windstill und sie hat es klasse durchgezogen. Beim ersten Rennen gab`s gleich einen ekeligen Startunfall. Sechs Bikes und Fahren flogen durch die Luft, weil wohl einem von ihnen der Gang beim starten rausgesprungen ist. Als ich das erst Rennen mit der 1000er beendet hatte, war klar, daß ich bei der Reifenwahl voll daneben lag. Nach nur sechs Runden incl. Warm up verlor mein Reifen eurogroße Stücke aus der Lauffläche. Mit der 600er gab es kein Problem. Da hab ich einfach einen ganz stinknormalen Straßen- Supercorsa Pro eingesetzt. Der lief zwar vorn etwas zu kühl, aber egal, ich war eh vorsichtig unterwegs.

Im zweiten 1000er Rennen hab ich einen alten Gummi vom letzten Jahr, den ich dort in der Senior geschruppt hab, eingesetzt. Der würde vollkommen zerfetzen, hat der Pirelli-Monteuer Doris noch gewarnt. Er hatte zwar nicht den absoluten Grip, aber was solls, das wußte ich und war eh vorsichtig unterwegs.
Für den letzte 1000er Lauf gabs wieder einen neuen Gummi. Der war top, da stimmte alles und ich hatte mächtig Spaß.
Im letzten Rennen des Tages, dem zweiten 600er Lauf wollte ich mal etwas angreifen. Am Vorstart zur Warm Up Runde kam noch Andreas Illg von der MO vorbei und ich hab ihm noch schnell in Zimmer auf der Isle of Man für einen Kollegen vermittelt und ab gings. Vor dem großem Kreisel hab ich mir Paul Dobbs und Stefano Bonetti geschnappt. Auf der Vollgasgeraden zu Mothers Cross ( 6. voll) hab ich nochmal schön ins Moped gehorcht und die Infos vom Display abgelesen. Als ich mich auf den Bremspunkt vorbereiten wollte, löste sich aus der Zuschauerreihe auf der rechten Seite der Strecke eine dicke Frau und überquerte in aller Seelenruhe die Fahrbahn. Sie schaute dem ca. 500m vor mir her fahrenden Fahrer hinterher und sah mich nicht. Ich entschied mich links an ihr vorbei zu fahren, da ich eh schon auf der linken Seite der Straße unterwegs war und hoffte das es gut ausging. Tat es auch..... ich erwischte sie mit der Schulter und dem Fuß. Fußraste war weg und der Fuß vollkommen ohne Gefühl. Ich hatte Angst runterzuschauen. Angst der Fuß sei nicht mehr da. Er war da. Und der rechte Arm auch noch. Die Dicke ist nach Aussage von Dobbs und Bonetti gestrauchelt, hat aber den Bürgersteig aus eigener Kraft erreicht. Ich hab mich dann in die Startaufstellung gestellt und wäre den letzten Lauf gern gefahren. Der Stummel der Fußraste war noch lang genug und das Moped hatte ansonsten nichts abbekommen. Ich wollte ja wenigstens einmal angreifen. Die Offiziellen haben aber wohl von dem Vorfall Wind bekommen und mich 15 sek vor dem Start aus dem Feld gezogen. Das wars mit angreifen....
Egal, Hauptsache nix passiert und alles heile.
So gehe ich die TT locker, vorsichtig und dankbar meinem Schutzengel gegenüber an.

Fritz


9.05.2007

Isle of Man: Ein Hesse fährt zum härtesten Motorradrennen der Welt
(Pressebericht)

  

  



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18.05.07

Irish Road Racing

nw200-team-powerfull.de

Am Mittwoch bin ich mit dem Flieger nach Belfast von dort aus via Bus nach Portrush, wo Fritz mich anschießend von dort aus mit den schon anwesenden Helfern Doris und Markus erst mal in einen Pup abgeholt haben um dort etwas zu picken und ein frisch gezapftes Guinness zu trinken, wie es sich gehört.
Von Colerain aus nach Portrush fuhr der Bus auf der „Rennstrecke“, was ich mit etwas Phantasie auch als solche gleich erkannt habe, denn wer beim Marburger Lahnring Rennen am Start war, ahnt sofort was Straßenrennsport ist und es war eigentlich schon fast zu leicht zu erkennen, da jeder vierte Bordstein gegenüber „normalen Straßen“ weiß lackiert war, also ganz klar das sind die „Curbs“ etwa 15cm hoch. Von der Streckenführung wurde mir auch sofort klar, es wird mit hohen Geschwindigkeiten auf den laaangen Geraden gefahren und dann durch engste Kurven mit ohne Auslaufszone die Waffe durch gepresst.
Am Donnerstag hab ich für mich das erste, für diese Veranstaltung aber das 2. Qualifing gesehen. Und ich muss sagen dort fahren echte Männer. Ich finde es einfach nur spektakulär wie schnell die dort fahren...einfach NUR sehenswert.
Am Freitag war wieder ein Tag Pause zwischen den Renntagen bis Samstag für das Rennen die Straßen („Rennstrecke“) wieder gesperrt wurden. In der Zeit konnten beide Motorräder (Yamaha R1 `04; R6 `06) in aller Ruhe für die fünf Rennen in der Fritz genannt hatte vorbereitet werden.
Samstag ging es dann gut vorbereitet als erstes mit der R1 zum ersten Rennen der Superbike Klasse in die Vorstartzone, Reifen vorher schön gewärmt. Dann wird eine warm up Runde gedreht, anschließend geht es dann mit dem Rennstart aus der Vorstartzone aus ins Gruppen von ca. 25 Fahrern. Leider gab es bei ersten Start schon einen schweren Crash in dem 6 Fahrer beteiligt waren, von denen 3 nicht mehr fahren konnten. Dann wurde nochmals das Startprozedere durchgeführt. Endlich lief das Superbike- Rennen, doch nicht als zu lang, denn schon in der zweiten Runde gab es einen schweren Sturz, so dass die Rennleitung das Rennen abbrechen musste um auf zu räumen. Ich dachte eigentlich die Jungs halten sich durch denn gefährlichere Straßenkurs etwas zurück, doch ich glaube die halten einfach drauf....absoluter Wahnsinn und großen Respekt von dieser Art von Rennen.
Die restlichen Läufe liefen ganz normal, auch mit weiteren Stürzen, aber ohne Abbruch.
Im letzten Rennen (Ballymoney Council Supersport) ist was fast unfassbares passiert und man kann wirklich NUR von glück sprechen, dass so wenig passiert ist. In der warm up Runde wird genauso wie im Rennen in Gruppen mit geringen Zeitabstand ca. 30 sec. gestartet und als die erste Gruppe unterwegs war hat sich ein Frau gedacht sie müsste auf die andere Fahrbahnseite und hat cleverer Weise denn schon vorbei gefahrenen Racer`n hinterher geschaut. Fritz fuhr in diesem Moment im letzten Gang mit knapp 300 km/h die lange Gerade auf der die Frau ihren Übergang machen wollte. Fritz konnte sie im letzten Augenblick erkennen und zumindest ein wenig Ausweichen, was bei diesen Geschwindigkeiten und der nicht besonders breiten Bahn überhaupt möglich ist. Er erwischte die Frau mit seiner Schulter und dem Bein/Fuß, wobei er sich die eigene Raste durch die hohen Kräfte die dort wirkten abgeknickt/getreten und denn Auspuff eingedellt hat. Als Fritz in die Vorstartzone fuhr um den Start zu fahren wurde er von einem Verantwortlichen angesprochen das Rennen doch bitte nicht zu fahren. Wie sich später rausstellte war die gute Frau betrunken und wurde direkt ins Gefängnis gesteckt, da sie keine größeren Verletzungen von sich trug. Fritz hatte am nächsten Tag einen riesen Bluterguss am rechten Oberarm und leichte beschwerden im rechten Bein/Fuß. Beide können wirklich von Glück reden das es so Harmlos ausgegangen ist und demnächst ein weiteres Mal Geburtstag feiern. Ich dachte zuvor wirklich nicht, dass so ein scheiß überhaupt passieren kann, da haben die Streckenposten echt gepennt.
Die Rennveranstaltung lief bis auf diese blöde Begegnung gut und ich danke im Namen von Fritz für die hervorragende Hilfe von Doris und Marcus. Ein Dank an Euch.
Ich habe diese Rennveranstaltung genossen und wirklich gesehen was Straßen-Rennsport bedeutet und freue mich darauf demnächst auf der Isle of Man mehr davon zu sehen.

John


06.05.2007

Ready to Race

Am Donnerstag dem 3. Mai trafen sich die beiden diesjährigen TT Teilnehmer Thomas Schönfelder (Kassel) und Frank Spenner (Kirchheim) noch einmal im Orchid Garden, bevor sie zum 100 jährigen Jubiläum des berühmten und schnellsten Straßenrennens der Welt starten. Die beiden Racer ließen sich vom motorsportbegeisterten und ebenfalls im Rennsport sehr aktiven Besitzer Pan Chin kulinarisch verwöhnen.

Spenner wird am 12. Mai in Irland an einem Lauf zur irischen Meisterschaft, dem North West 200 teilnehmen, um sich optimal für die TT vorzubereiten. Von dort aus wird er zu Isle of Man fahren, wo er sich mit Schönfelder trifft.

Die beiden sind dann zwar etwas zu früh auf der Insel in der irischen See, denn bis zum ersten Training bleibt noch eine Woche Zeit.

Die beiden werden sie sinnvoll zu nutzen wissen. Auf der rund 60 km langen Strecke liegt noch so manche Sekunde verborgen, die sie suchen werden um ihre hervorragenden Ergebnisse vom Vorjahr nochmals zu verbessern.

Dann gibt es auch noch eine Herzensangelegenheit vorzubereiten.

Schönfelder hat im letzten Jahr anläßlich der Siegerehrung um die Hand seiner langjährigen Freundin Simone angehalten.

Nun werden am 7.Juni in die Douglas die Hochzeitsglocken läuten.

Unsere beiden Rennfahrer werden alle Mühe haben, aus der Vielzahl der Pub’s den richtigen für die Feierlichkeit rauszufinden.

Viele Grüße

R. Reiße (Presseoffizier Powerfull)

Zeitungsbericht der Kassler Zeitung


25.04.2007

Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.
Der Einsatz mit dem Suberbike von Mandy Kainz zur TT ist geplatzt. Ich konnte die Kohle nicht aufbringen, die Mandy für den Akt gebraucht hätte, damit er wenigstens mit einer schwarzen Null abschließen könnte. Aber an jeder negativen Nachricht ist auch eine gute Seite. So entspannen wir uns, er macht seine Langstrecken-WM erfolgreich weiter und ich geh ohne stechen im Geldbeutel mit meinem bewehrten Material zur TT. Kainz (schon ein sehr netter und verrückter Hund J) und ich haben während unseres Gesprächs mal den tristen November thematisiert. Da können wir ja dem momentanen Klimawandel zu folge hier in Deutschland und vielleicht sogar in Österreich demnächst auch Moped fahren. Aber sicher nicht so schön auf eigens dafür abgesperrten normalen Straßen, wie sonstwo in der Welt. Die gibt es aber in Macao und auf einer kleinen japanischen Insel. Juan Maeda, der 06 zur TT seine letzte Fahrt gemacht hat, hat das noch maßgeblich mitorganisiert. Ich hab Kainz mein Interesse kundgetan, da oder dort seine feinen Bikes zu schruppen. Er schien nicht ganz abgeneigt..... sehen wir einfach mal was bei rauskommt. Bis dorthin ist noch lange Zeit und einiges wird passieren. Erich, ein weiser Mann aus Freiburg würde sagen: Wenn Allah will das FriTTze schruppt, dann schruppt FriTTze dem Kainz seinen Fön. Dem Kainz sei Dank für seine Zeit, seine guten Wünsche und die von ihm zugesagte Hilfe. Allen anderen die mitgewirkt haben, daß ich überhaupt zur TT kann ebenfalls.

Fritz


13.04.2007

So, nun Hockenheim:

1000 km Hockenheim, wir hatten schiss, ob die Morini das überhaupt wegsteckt. Die Goltermänner haben in den letzten beiden Wochen vor der Veranstaltung alles an dem Gaul getauscht, was nur zu tauschen war. Haben sich eine irre Arbeit mit dem Moped gemacht. Beim Auftakttraining, zwei Wochen vorher haben wir schon mal etwas unter den albernen Bedingungen die uns die hockenheimer Truppe aufzwingt, geübt.

Die zwangen uns dazu die schönen Tamagotchies abzuschrauben und die Serienbüchsen der Standartcorsaro dranzustecken. Das paßt überhaupt nicht und hat scheinbar das Sprachzentrum unserer schönen Veloce dermaßen nachhaltig beeinflußt, daß sie anfing zu stttoottttttoooottttttern, wenn man sie etwas auswürgen wollte. Zwei Wochen Therapie auf Goltermanns Prüfstand haben schließlich geholfen, daß sich unsere ital. Schönheit mit den gewöhnlichen „Essen“( altertümlich Schornstein) anfreunden konnte und diese gezwungenermaßen akzeptiert hat.

Die tausend Kilometer, die in diesem Jahr nicht wirklich tausend waren, weil einer unserer Gegner das Leben verloren hat und dadurch abgebrochen wurde, hat unsere Veloce dann vollkommen reibungslos und nur etwas kastriert durch die ekeligen Serienschlöte (Zitat V.Goltermann) abgespult.

In der Sprintprüfung lief es dann auch schön glatt, sodaß wir in einem eigentlich unspektakulären Rennen eine gute Platzierung einfahren konnten. Überschattet von dem Tod eines Mitkämpfers!!!

Lahnring Marburg:

In Hockenheim eingepackt, einige Fahrtbiere später in Marburg wieder alles ausgepackt. Auf der Fahrt den verschlafen/verhaltenen Start von Schöni zur Sprintprüfung besprochen L

Das Training zu den Demoläufen zeigte schon, daß die Strecke den Vorlieben der Powerfull- Truppe entgegen kommt. Die Radien weit, die Sturzräume großzügig bemessen, ein Fahrbahnbelag zum schneeweiße Fürze lassen (Rio), die Kiesbetten tief und kuschelig, die Zuschauer schön weit weg und die vorgeschaltete technische Abnahme korrekt und streng.

Die Morini durfte endlich aus ihren Tamagotchies ihre dumpfe Stimme über das Industriegebiet und die angrenzende Stadt erheben. Man munkelt sogar, daß im nahegelegenen Erotik Island ein V 2 Freak einen multiplen O.... nach dem anderen erlangt habe, als er durchs offene Etablissementfenster den Donner aus unseren Büchsen vernommen hat.

Wenn sich die Endabrechnung des Kunden dadurch erheblich erhöht haben sollte, so wollen wir uns dafür einsetzen, daß die Mehrkosten durch die Firma März ( Moto Morini Import) abgedeckt werden.

Was Recht ist muß Recht bleiben!!!!!

Der Trainingstag neigte sich zu Ende und nur zufriedene Gesichter waren zu sehen. Rio mit der Wellbrock Waffe war gut bei der Musik. Für Johns Fön wurden am späten Abend noch Leistungsteile eingeflogen, was den anderen Jungs aus der Fönecke gewaltig Kopfschmerzen machte. Pan (in einer Harakiriattacke von zu Hause ausgebüchst, seinen Koch aus dem Schlaf geschüttelt, mit ihm zusammen den gekl..../geborgten Hänger beladen) stellte die schnellste Hyosung und den Harzring- 72h-Fön abens entspannt ab. Franky hat so oft die Übersetzug der TZ umgenietet, bis er damit endlich die Rickmann Z900 von Kenny im Sack hatte. Farmers gelbe Honda und die Goltermann Veloce (bei beiden möchte ich mich herzlich bedanken, obwohl es bei einer solch sicheren Veranstaltung selbstverständlich sein sollte ihre Mopeds vorsichtigen Leuten mitzugeben J J J gelle Axel !!!!) haben sich ebenfalls wacker geschlagen.

Einzig Sorge machte uns Laller.

Der wurde schon im zweiten Trainingslauf dabei beobachtet, wie er heftig Kopfschüttelnd, mit der Schulter an den Strohballen angelehnt, mit einem deutlichen Grinsen hinter seinem kohlraabenschwarzen Visier, sehr männlich aus der Fahrerlagerkurve geschruppt kam.

Abends beim Feierabend-Zigarettchen/Bierchen hat er uns das alles kurz und knapp mit drei einfachen Worten erklärt. Es war einfach nur geil, hat er gesagt.

Nach einigen weiteren Bierchen und den dazugehörigen Heldenmärchen zog es uns in die Gemächer. Kaletch hatte mir vorher noch Kenny Hincks mit einem Tablett abgestandenen Bier auf den Hals gehetzt, was für den“ Demomontag“  zusätzliche Motivation bringen sollte.

Kaletsch selbst wurden von den Powerfull-Helfern die eigens zu seiner Beschattung abgestellt wurden dabei beobachtet, wie er zusammen mit Strack die etwas geänderte Streckenvariante selektiv nachts ablief!!!!!

In der Zwischenzeit habe ich mit Kaletsch’s Frau abgemacht, daß ich für einen Küßchen von ihr, am Demomontag im ersten Superbikelauf, einen technischen Defekt vortäuschen werde und Kaletsch so zum Sieg verhelfen werde, den er ja schon im Programmheft angekündigt hatte.

Am Montag lief alles nach Plan, 600er beide gewonnen, Superbike: einmal Versprechen gehalten, einmal gewonnen.
Rio gut dabei, Wellbrock und Honda Deutschland waren sehr stolz auf ihn.
Franky optimal übersetzt (mußte nur noch einmal umnieten)
John pfeilschnell bis der Fön verblutet ist.
Pan einpacken und lecker Thaisuppe kochen, damit seine Frau wieder lieb ist .
Laller einen Lauf verschlafen und einen sehr männlich geschruppt.

EINFACH NUR GEIL

Fritz


11.04.2007

Biketransport zur Isle of Man

Die Mopeds können bis zum 20. Mai bei der Fa. Motorrad Hofmann in Niederaula/ Roßbach bei Bad Hersfeld angeliefert werden. Ab dem 14. Juni können sie dort wieder abgeholt werden.
Die Kosten für den versicherten Transport incl. der Mitnahme einer Tasche mit Motorradklamotten beträgt 690€

Last Minute Unterkünfte

In der letzten Woche sind uns ein paar Betten an der Promenade von Douglas zugeflogen.
Die Unterkunft bietet eine kl. Küche, sanitäre Anlagen und Betten in Mehrbettzimmer.
Der Preis ist uns selbst noch nicht bekannt und sollte aufgrund der doch recht hohen Attraktivität eher nebensächlich sein.

Kontakt und weitere Infos zu beiden Angeboten: fritz@powerfull.de


06.04.2007

Oster-Renn-Wochenende

Heute geht es los nach Hockenheim um dort früh genug fürs Rennen morgen alles vorzubereiten ( sich in körperliche Aufzündverfassunng zu bringen, natürlich mit Benzin reden).
Nach den 1000km und dem anschließenden Sprintrennen geht es nach Marburg zum 1. Lahnring- Straßenrennen. Darauf freuen wir uns besonders und sind in so viel Klassen wie wir Mopeds dafür haben genannt. Geil...Heimat naher Strassenrennsport mit Zweirädern. Wir hoffen das genug Leute davon mitbekommen haben und dort bei gutem Wetter die Strassenrennen-Atmosphäre genießen.

John


26.03.2007

Renntraining Hockenheim

Freitagabend ging es los nach Hockenheim. Auf der Fahrt dorthin war abends das Wetter noch absolut ok, aber Samstag war es nur nass, saukalt und eklig. Dabei hab ich mich auch direkt ma erkältet. Zum Glück konnten wir für Sonntag ummelden. Der erste Turn war noch recht frisch und die Strecke feucht, aber in Zweiten war die Ideallinie schon trocken und man konnte schön Gas geben. Gegen Abend wurde es immer besser und die Sonne kahm raus :))...aufzünden. Es gab auch manche die es gleich übertrieben haben und ihr Kiste Kies strahlten.
Ich konnte meine Taktik genau so umsetzten wie geplant um den Wellbrock Pilot „DD“ verzünden. Ich hab ihn mir auf der Bremse genascht und konnte meist die Nase vorn behalten. So angefixt von dem Erfolgserlebnis hab ich es gleich bei Schöni versucht und mich zwar vorbei gebremst, doch ich konnte da nicht weiter gegenhalten.
Alles in allem war es ein erfolgreiches Wochenende mit leichten Startschwierigkeiten, doch es lief alles wie erhofft und Morin konnte gut abgestimmt werden. Wir freuen uns auf's 1000km Rennen und hoffen das es genauso spaßig wird wie das Renntraining.

Alles war gut :D

John


18.03.2007

Einstellfahrten Hockenheim

Am nächsten Wochenende findet in Hockenheim ein Renntraining statt. An diesem wird die Moto Morini Veloce von Fritz und Schöni für's 1000km Rennen abgestimmt.

Dachdecker "DD" feiert Revival auf Honda, aber nicht auf so’ner Einfachen. Einmal was Schönes haben sich Rio und DD bestimmt gedacht, als sie diesen Samstag an der Küste sich zusammen die Wellbrock Honda gegönnt haben.
In Hockenheim wird DD beim Renntraining aufzünden. Ich "jolleyr" bin zusammen mit ihm in der Klasse und werde nich davor zurück schrecken ihm mit seiner Wellbrock zu verzünden.
Eine genau Taktik habe ich mir noch nicht zurechtgelegt, da ich vor lauter modifizierung's Arbeiten an meiner CBR (aber nur FS) noch gar nicht dazu gekommen bin.
Die RR werde ich, wenn ich mir’s jetzt spontan ausdenken müsste, einfach auf der Geraden verschruppen. Doch die mir fehlenden 10-32,8 PS werden mir es sicherlich net leicht machen. Doch in der nächsten Kurve werde ich den Anker einfach so spät schmeißen (bis in den Scheitelpunkt bei voller Schräglage) das der Lack von der Verkleidung fliegt, nur gut das ich noch keinen hab. Und dann gleich wieder nach dem Scheitelpunkt an's Links-Gas (aber HART) und bis zur nächsten Kurve hoffen, dass mich die Wellbrock nicht in ihre Airbox saugt.
Ich bin gespannt. Die Strecke soll pro Klasse mit 80 Leuten auf der KLEINEN IDM Strecke voll gestopft werden. Habe mich im Internet schlau gemacht und gelesen...."Krieg ist Krieg".....also einfach drauf- und rein-halten.

Alles wird gut.

John


28.02.2007

Auf zur Motorrad- Messe Dortmund

Fritz ist gestern Morgen los mit seinen beiden Yamaha’s im Transporter um sie zusammen mit den anderen Bike’s der diesjährigen deutschen TT Isle of Man Piloten am Speed (Motorradmagazine) Stand auf der Messe in Dortmund (28.02-04.03.07) zu präsentieren.
Vor zwei Tagen hat er noch schnell edelste WP Fahrwerkskomponenten eingebaut, da es zu einer schnellen Unterstützung von WP Deutschland (www.wp-germany.com) gekommen ist. Wofür wir uns bedanken möchten.


04.02.2007

Präsentation für 1000km Hockenheim und TT 07 im Orchid Garden Kassel

Schöni und Fritz werden sich am Di. d. 13.02. um 20h in Pan's Restaurant mit einem Vertreter der Hessisch- Nidersächsischen Allgemeinen Zeitung treffen um einen Vorbericht zu den 1000km Hockenheim und der TT zu verfassen. Eingeladen ist auch Felix Hasselbrink (Verleger Italmoto) und Peter Frohnmeier( macht die bekannteste Classic-Race Seite).

Interessierte "Sportsmänner" sind selbverständlich ebenfalls herzlich eingeladen. Wir wollen mittels Beamer und unseren Bikes etwas Racing-Spirit in Pans Restaurant bringen. Vorgestellt wird dort auch die Moto- Morini Corsaro veloce, die und der sehr angefressene Eisenacher Händler Vitus Goltermann für die 1000km zum Schruppen gibt. :-) Hier unser fetter Dank für diese Aktion.

Schöni sacht: Alles außer erster mit dem Ofen, wär am Ziel vorbei.....ich wollte die Veranstaltung nur als Training nutzen. Wir werden wohl reden müßen und ich geb sicher nach.....

Also, am Dienstag auf zu Pan's Orchid Garden nach Kassel!!!


03.02.2007

Powerfull go to Jerez

Das Gas ist links. Nicht nur das, Kupplung und die 19er Radial von Brembo für die beiden vorderen Zangen auch. Das alles funktioniert klasse, wenn John es bedient.

Das erste roll out mit der Linksgaswaffe hat absolut geil geklappt. Ein Supermoment als John mit dem Moped Richtung Boxenausgang losgefahren ist.

Nach ein paar Nacharbeiten am Quickshifter und der aus designsicht etwas gewagten Anpassung der Sitzposition an John's Allerwertesten hat er angegast. Erstmals seit seinem Unfall, genau mit diesem Moped, was ihm den Einsatz seines rechten Arms beim Moped fahren fast komplett unmöglich gemacht hat. Noch besser als beim ersten Fahren mit dem auf Linksgas umgebauten Fön auf dem Harzring hat es in Jerez hingehauen.

Er hat einen ganzen Satz Reifen weggeschruppt und dem Farmer und einigen anderen alten Hasen gehörig Respekt in den Anbremszonen eingeflößt, wenn seine linke Hand die 19er Brembo gewürgt hat. Sehr spektakulär, war aus der Ecke der anwesenden Bike Promotion Aufzünder als leises und respektvolles raunen zu hören.

Demnächt geht's nach Eisenach zu Goltermann auf den Prüfstand. Dort wird der ekelige Quickshifter (er hat immer mal wieder unverhofft einen kleinen Fehler eingestreut) optimiert. Außerdem muß ein Lenkungsdämpfer angeschraubt werden. Ich bin absolut gespannt, wie die Entwicklung weiter geht. Wir würden gern mal bei einem GEC-Rennen in dieser Saison an den Start gehen......vieleicht wenn es mal schön viel regnet.... ;-)

Mit meinen Bikes, die ich erst kurz zuvor von Dietmar Franzen aus der Kur geholt habe war ich absolut zufrieden. Die R6 schnurrt mit ihrem Kit wie ein Kätzchen. Das Fahrwerk werkt, daß es eine Freude war, zwischen den Litern rumzutoben. Die neuen Pirelli-Gummis machten einen Supereindruck. Mit der 1000er war nach kurzer Eingewöhnung und alten Gummis eine entspannte 1.55 drin. Mit der R6 locker 1.57. Für die ersten Test genug. Mit jedem Moped auf frischen Reifen dürften nochmal 2 sek. wegzuschruppen sein.

Farmer hatte auch endlich mal Zeit, sich von seinem Bauchladen zu lösen. Er hatte als einziger die dicke Hose an. Er reiste glatt mit zwei identischen Mopeds an, eine in der Regenabstimmung und eine für's Trockene. Beide sogar einheitlich vermoggert :-(

Erich, den wir in Freiburg auch beigeladen haben, hat endlich eingesehen, daß ohne ein ordentliches Federbein der Spaß beim Schruppen seine Grenzen hat. Da wird sicher nachgebessert. Die Notleidende Zweiradindustrie wird's danken. Auch über die Sitzposition hat er sich so seine Gedanken gemacht, wir wolles sehen, ob wir da noch ein Fotodokument zu finden.

So, daß wars vom Jerez-Trip im Groben

Fritz

 


15.01.2007

Neues zur TT 2007

Der momentane Stand der Entwicklungen:

Meine beiden Bikes sind von Dietmar Franzen für die Einsätze beim North West 200 undauf der Isle of Man päpariert und werden am 16. Januar abgaholt. Am 22. gehts für vier Tage zumTesten nach Jerez.

Parallel dazu stehe ich mit Mandy Kainz von Yamaha Austria in Verhandlungen. Es gehtdarum, daß ich seine Factory Bikes bei dem Superbike TT und der Senior TT einsetzen will. Leider hängt es da noch an ca. 10.000 Euro, die er für die Überfahrt, seine beiden Mechaniker, den Pirelli-Reifenvertrag und die beiden Superbikes berechnen will. Diese einmalige Gelegenheit, mit Werksmaterial zur TT zu starten möcht ich auf jeden Fall versuchen hinzubiegen. Hilfe jeglicher Art wird dankend angenommen.

Bei meinem Besuch mit dem Lehrling auf der Insel konnten wir das beste indische Restaurant, daß HOT CILLIES als Sponsor gewinnen. Somit ist schonmal die Verpflegung zur TT gesichert.

Bei Manx Radio wurde ein halbstündiges Interview aufgezeichnet und bei Greenlight Television hatten wir ebenfalls einen Termin. Beide, Radio und TV fanden es Klasse, daß wir einen ""GERMANENTREFF""am MAD SUNDAY von 10-14h in Castletown gegenüber vom VIKING PUB organisieren. Sie haben uns Ihre volle Unterstützung zugesicher und werden die Veranstaltung bewerben.Die Rennorganisation wird den Treff mit im Programmheft veröffentlichen. Zum ""GERMANENTREFF"" wird der Termin für die zweite deutsche TT-Supporters Party stehen und veröffentlicht werden.

Mit Ferry Brauer(Arai Europa und Yamaha Classic), Jörg Breitenfeld(Arai Deutschland),Lutz Lester und Jan Poppe von Neander Motors hatten wir ein Treffen, bei dem ich meine Bewerbung für ein Classic-Racebike zur Veteranenparade abgeben konnte. Wenn alle Daumen gut gedrückt werden, kann es klappen, daß ich mit einem alten Werksrenner an der Parade teilnehmen kann. (Peter, ich brauch dann meinen alten schwarzen Einteiler zurück)

Um in dieser Saison die anstehenden Reisen gut und sicher hinzubekommen und nicht wie eigentlich immer all die Jahre zuvor, alles chaotisch zusammengeworfen zu transportieren, haben wir einen Mercedes 7,5Tonner angeschafft. Er wird in gedecktem schwarz an den Start gehen und bietet eine Menge Werbefläche.... :-)

Sollte jemandem zum Thema Sponsoring etwas einfallen, kann er sich sofort bei uns melden. Die Zeit ist knapp und jeder Euro zählt.

Fritz


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